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Trump: FBI verschwendet zu viel Zeit auf Russland-Affäre

Nach Schulmassaker  

Trump: FBI verschwendet zu viel Zeit auf Russland-Affäre

18.02.2018, 13:00 Uhr | lw, t-online.de, AP, AFP

. US-Präsident Donald Trump: Er wirft dem FBI vor, falsche Prioritäten in Bezug auf das Schulmassaker in Florida gesetzt zu haben. (Quelle: AP/dpa/Carolyn Kaster)

US-Präsident Donald Trump: Er wirft dem FBI vor, falsche Prioritäten in Bezug auf das Schulmassaker in Florida gesetzt zu haben. (Quelle: Carolyn Kaster/AP/dpa)

US-Präsident Trump erhebt schwere Vorwürfe gegen das FBI in Bezug auf das Schulattentat in Florida. Die Behörde setze falsche Prioritäten und habe demnach die Hinweise im Januar auf einen möglichen Amoklauf ignoriert.

US-Präsident Donald Trump hat der US-Bundespolizei FBI im Zusammenhang mit dem Schulmassaker in Florida falsche Prioritäten vorgeworfen. Es sei "sehr traurig", dass das FBI die "vielen Signale" des Todesschützen übersehen habe, schrieb Trump am Samstag im Kurzbotschaftendienst Twitter. Die Behörde verwende zu viel Zeit auf die Untersuchung der Russland-Affäre: "Geht zurück zum Wesentlichen und macht uns alle stolz", schrieb Trump.

Am Mittwoch hatte der 19-jährige Nikolas Cruz 17 Menschen an seiner ehemaligen High School in Parkland im US-Bundesstaat Florida erschossen. Das FBI hatte im Januar einen Hinweis zum geplanten Massaker erhalten. Der Tippgeber habe demnach geäußert, dass Nikolas C. Menschen töten wolle und Zugang zu Waffen habe. Das FBI sei dem Hinweis aber nicht nachgegangen, teilte die Behörde mit.

"Das ist nicht akzeptabel", schrieb Trump auf Twitter. "Sie (das FBI) verbringen zu viel Zeit mit dem Versuch, geheime Absprachen zwischen Russland und der Trump-Kampagne zu beweisen - es gibt keine geheimen Absprachen."

Eine mögliche russische Einmischung in den US-Präsidentschaftswahlkampf 2016 sowie mögliche Absprachen mit Trumps Wahlkampfteam werden derzeit vom FBI-Sonderermittler Robert Mueller untersucht. Die Ermittlungen haben bereits vier Mitglieder von Trumps Kampagne erfasst. Zwei von ihnen haben sich bereit erklärt, mit den Behörden zusammenzuarbeiten. Am Freitag hatte Mueller mitgeteilt, dass 13 russische Staatsbürger wegen einer mutmaßlichen Einmischung in die Präsidentschaftswahl 2016 angeklagt worden seien.

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