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Trump dankt Iran nach Gefangenenaustausch

"Sehr faire Verhandlungen"  

Trump dankt Iran nach Gefangenenaustausch

07.12.2019, 19:49 Uhr | AFP

Trump dankt Iran nach Gefangenenaustausch. Ungewöhnliches vom US-Präsidenten: Donald Trump äußert sich positiv über den Iran. (Quelle: AP/dpa/Andrew Harnik)

Ungewöhnliches vom US-Präsidenten: Donald Trump äußert sich positiv über den Iran. (Quelle: Andrew Harnik/AP/dpa)

Trotz schweren politischen Konflikten einigen sich die USA und der Iran auf einen Gefangenenaustausch. Der US-Präsident lobt Teheran – und hat noch einen Seitenhieb für Barack Obama bereit.

Nach dem Gefangenenaustausch mit dem Iran hat US-Präsident Donald Trump Teheran für die "sehr fairen Verhandlungen" gedankt. "Sehen Sie, wir können gemeinsam zu einem Deal kommen", erklärte Trump am Samstag auf Twitter. Zuvor waren der seit im Iran inhaftierte US-Forscher Xiyue Wang und der in den USA festgenommene iranische Wissenschaftler Massud Soleimani auf Vermittlung der Schweiz freigekommen.

Der in Peking geborene Historiker Wang war Doktorand an der US-Universität Princeton und während eines Forschungsaufenthalts im Iran im August 2016 festgenommen worden. Er sollte eine zehnjährige Haftstrafe wegen Spionagevorwürfen absitzen. Der Stammzellenforscher Soleimani, ein Professor an der Tarbiat-Modares-Universität in der iranischen Hauptstadt, war im Oktober 2018 unmittelbar nach seiner Ankunft am Flughafen von Chicago festgenommen worden. Iranischen Medienberichten zufolge wurde ihm vorgeworfen, illegal Wachstumshormone einführen zu wollen.

Seit dem Amtsantritt von Trump haben sich die Beziehungen zwischen den USA und dem Iran deutlich verschlechtert. Der US-Präsident hatte unter anderem das internationale Atomabkommen mit Teheran aufgekündigt und neue Sanktionen verhängt. Teheran reagierte mit mehrfachen Verstößen gegen das Atomabkommen.
 

 
In einem Seitenhieb auf seinen Vorgänger Barack Obama wies Trump nun auf Twitter darauf hin, dass Wang noch in Obamas Amtszeit inhaftiert, aber "während der Trump-Regierung" wieder freigelassen wurde.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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