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Donald Trump: Gemälde von Bush und Clinton in Abstellkammer verbannt

Eklat im Weißen Haus  

Trump verbannt Gemälde von Bush und Clinton in Abstellkammer

19.07.2020, 14:13 Uhr | AFP, pdi

Donald Trump: Gemälde von Bush und Clinton in Abstellkammer verbannt. Donald Trump bricht im Weißen Haus mit einer Tradition: Er lässt offenbar die Gemälde von Bush und Clinton aus dem Eingangsbereich entfernen.  (Quelle: AP/dpa)

Donald Trump bricht im Weißen Haus mit einer Tradition: Er lässt offenbar die Gemälde von Bush und Clinton aus dem Eingangsbereich entfernen. (Quelle: AP/dpa)

Die Gemälde der ehemaligen Präsidenten Bush und Clinton hingen in der Eingangshalle des Weißen Hauses. Doch Trump hat sie nun offenbar an einem Ort aufhängen lassen, wo sie nicht mehr gesehen werden. 

In einem Bruch mit der Tradition sind die Porträts der früheren US-Präsidenten George W. Bush und Bill Clinton nach CNN-Informationen aus der Eingangshalle des Weißen Hauses entfernt worden. Die beiden Gemälde befänden sich nun im sogenannten Old Family Dining Room, "ein kleiner, selten genutzter Raum, der von den meisten Besuchern nicht gesehen wird", berichtete der Sender CNN am Freitag. Der Raum werde hauptsächlich zur Aufbewahrung von Tischdecken und Möbeln genutzt.

Anstelle von Bush und Clinton hängen nun die Bilder der früheren Präsidenten William McKinley sowie Theodore Roosevelt in der Eingangshalle, wie CNN weiter unter Berufung auf vertrauliche Quellen berichtete. Das Weiße Haus äußerte sich zunächst nicht zu dem Medienbericht.

Trumps ehemaliger nationaler Sicherheitsberater John Bolton schrieb in seinem kürzlich veröffentlichten Buch, Trump "verachte" sowohl George W. Bush als auch dessen Vater, George H. W. Bush. Bill Clintons Frau Hillary war Trumps Kontrahentin im Präsidentschaftswahlkampf 2016.

Für die laufende Amtszeit des US-Präsidenten ist laut CNN bislang nicht geplant, ein Porträt von Trumps Vorgänger Barack Obama in der Eingangshalle zu enthüllen. Sowohl Hillary Clinton als auch Obama wurden von Trump immer wieder auch persönlich verunglimpft.

Erneut Ärger mit Twitter

Dazu benutzt Trump vorzugsweise den Kurznachrichtendienst Twitter. Dort allerdings gibt es neuen Ärger für den US-Präsidenten – einer seiner Beiträge wurde gesperrt. Diesmal ging es um den Video-Tweet eines Social-Media-Mitarbeiters des Weißen Hauses, den Trump weiterverbreitet hatte. Twitter teilte mit, das mit Musik der Popgruppe Linkin Park unterlegte Video sei nach einer Urheberrechts-Beschwerde deaktiviert worden. Einer auf solche Fälle spezialisierten Datenbank zufolge beschwerte sich die Management-Gesellschaft der Band. Vom US-Präsidialamt war zunächst kein Kommentar zu erhalten.

Berichten zufolge haben eine Reihe von Musikern Trump die Nutzung ihrer Lieder untersagt, darunter Rihanna, die Rolling Stones und Pharrell Williams. Bereits früher hatte Twitter Nachrichten des Präsidenten deaktiviert oder mit einem Warnhinweis versehen, in einem Fall wegen eines Verstoßes gegen das Verbot von Gewaltverherrlichung.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa und afp

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