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Donald Trump plant großangelegte Spendenkampagnen

Ex-Präsident hält Rede am Sonntagabend  

Donald Trump plant großangelegte Spendenkampagnen

28.02.2021, 05:19 Uhr | AFP, t-online, wan

Donald Trump plant großangelegte Spendenkampagnen. Donald Trump winkt zu Journalisten in Florida (Archivild). Er wird am Sonntag eine Rede vor konservativen Anhängern halten.  (Quelle: Reuters/Carlos Barria)

Donald Trump winkt zu Journalisten in Florida (Archivild). Er wird am Sonntag eine Rede vor konservativen Anhängern halten. (Quelle: Carlos Barria/Reuters)

Nach US-Medienberichten soll Donald Trump bereits die Voraussetzungen für massive Spendenkampagnen schaffen. Ein Sprecher des ehemaligen Präsidenten bestätigte, dass man über einen sogenannten Super-PAC nachdenke.

Der ehemalige US-Präsident Donald Trump will nach Berichten in US-Medien eine groß angelegte Spendenkampagne starten. Grundlage soll ein sogenannter Super-PAC (Political Action Committee) sein. Diese Komitees können für Kandidaten Geld sammeln, ohne den Parteigesetzen zu unterstehen. Für Trump würde das bedeuten, nahezu unbegrenzt Spenden bekommen zu können und dieses Geld auch nach Gutdünken ausgeben zu dürfen.

Der Sprecher von Trump, Jason Miller, bestätigte am Samstag (Ortszeit) entsprechende Überlegungen. Das Komitee könnte entweder eine neue Version der "Make America Great"-Kampagne sein oder ein völlig neuer Ansatz, sagte Miller dem Fernsehsender CNN.

Komitees werden zusammengelegt

Trump hatte am Samstag bereits Veränderungen in seiner politischen Organisation unternommen. Sowohl das Komitee für seine Wiederwahl als auch die Unterstützer von "Save America" wurden in PACs umgewandelt. Damit sind sie in der Lage, auch andere Kandidaten, zum Beispiel bei Gouverneurs-Wahlen zu unterstützen. Seine Kampagnenunterstützer heißen jetzt MAGA-PAC. In der 2020-Wahlkampagne hatte Trump fast zwei Milliarden Dollar eingenommen. Knapp 200 Millionen Dollar kamen vom MAGA-Komitee.

Der Politiker scheint damit auch die Voraussetzungen zu schaffen, bei den Republikanern Eindruck zu machen. Für Sonntagabend deutscher Zeit ist eine Rede von jungen Konservativen angekündigt – die erste Rede seit Ende seiner Amtszeit. Mit Spannung erwartet wird, ob Trump dort Hinweise auf eine mögliche erneute Präsidentschaftskandidatur 2024 machen könnte. Trump hatte in der Vergangenheit offen mit dieser Möglichkeit geliebäugelt. Nach seinem Freispruch im Impeachment-Prozess wegen der Kapitol-Erstürmung vom 6. Januar steht ihm dieser Weg grundsätzlich offen. Trump genießt bei großen Teilen der Partei und der Basis nach wie vor starken Rückhalt, auch wenn es parteiinterne Kritiker gibt.

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