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Alexander Gerst: Der Astronaut warnt vor Folgen des Klimawandels

Deutscher Astronaut im Bundestag  

Alexander Gerst warnt vor Folgen des Klimawandels

08.05.2019, 15:56 Uhr | iger, AFP

Alexander Gerst: Der Astronaut warnt vor Folgen des Klimawandels. Alexander Gerst im Bundestag: Neben Jan Wörner, ESA-Generaldirektor und Klaus Ernst von den Linken posiert der Astronaut im Wirtschaftsausschuss. Während seines Besuchs warnt er vor dem Klimawandel. (Quelle: dpa/Ralf Hirschberger)

Alexander Gerst im Bundestag: Neben Jan Wörner, ESA-Generaldirektor und Klaus Ernst von den Linken posiert der Astronaut im Wirtschaftsausschuss. Während seines Besuchs warnt er vor dem Klimawandel. (Quelle: Ralf Hirschberger/dpa)

Während eines Besuchs im Bundestag hat Astronaut Alexander Gerst die Wirtschaftspolitiker an die Ressourcenknappheit erinnert – und vor den Folgen des Klimawandels gewarnt.

Der deutsche Astronaut Alexander Gerst weiß wovon er spricht – schließlich hat er bei seinen Missionen die Erde von außen gesehen. Im Wirtschaftsausschuss des Bundestages sagt er jetzt: "Wenn man sich anschaut, wie viel wir verbrauchen, welchen kleinen Teil wir aber in der Erdgeschichte einnehmen – da sieht man, dass das im Moment nicht nachhaltig ist."

"Etwas Großes wird endlich im Angesicht der Unendlichkeit", so der 43-Jährige. Das gelte auch für alle Ressourcen auf der Erde. "Man sieht Dinge, die einen überraschen: Gletscher, die kleiner werden, Seen, die austrocknen."

Der Planet soll in Zukunft mindestens genauso gut sein

Im vergangenen Sommer habe er auch die Dürre in Deutschland gesehen. Bei den Missionen im All werde daher auch zum Umgang mit dem Klimawandel geforscht. Gerst berichtete etwa von der Forschung zu Nutzpflanzen, die klimawandelresistent seien.


In manchen Regionen auf der Erde gehe es schließlich darum, "dass wir den Menschen Möglichkeiten geben, dass sie ihre Region nicht verlassen müssen und trotzdem Nutzpflanzen anbauen können". Seinen künftigen Enkelkindern wolle er gern einen Planeten übergeben, dessen Zustand mindestens so gut sei wie jetzt – "vielleicht sogar ein Stück besser", wünschte sich der Astronaut.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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