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Ausschreitungen in Neukölln: 45 verletzte Polizisten bei Demo in Berlin

Ausschreitungen in Neukölln  

Viele verletzte Polizisten bei Demos in Berlin

02.08.2020, 13:05 Uhr | dpa, job, t-online.de

Ausschreitungen in Neukölln: 45 verletzte Polizisten bei Demo in Berlin. Vermummte in Neukölln: Auf einer Demo in Berlin-Neukölln kam es zu Ausschreitungen.  (Quelle: dpa/Fabian Sommer)

Vermummte in Neukölln: Auf einer Demo in Berlin-Neukölln kam es zu Ausschreitungen. (Quelle: Fabian Sommer/dpa)

45 verletzte Polizisten – das ist die Bilanz eines Samstags mit mehreren Demos in Berlin. Corona-Leugner weigerten sich zu gehen. Linksextreme machten in Neukölln Krawall.

Bei Demonstrationen in Berlin sind am Samstag 45 Polizisten verletzt worden. Das sagte ein Polizeisprecher am Sonntag. In der Nacht hatte die Polizei auf Twitter zunächst von 18 verletzten Beamten gesprochen. Auf welchen der diversen Demonstrationen die Beamten genau verletzt wurden, konnte die Polizei am Sonntag auf Nachfrage von t-online.de nicht sagen. 

Insgesamt waren in Berlin am Samstag demnach rund 1.100 Polizisten im Einsatz. Sie mussten gleich mehrere Demonstrationen begleiten. Die größte war die Demonstration zum "Ende der Pandemie" gegen die Corona-Auflagen mit rund 20.000 Teilnehmern. Dort wehrten sich einige Demonstranten gegen die Auflösung der Kundgebung und mussten weggetragen werden.

Zu Ausschreitungen kam es auf einer Demonstration im Berliner Stadtteil Neukölln, wo unter dem Motto "Raus aus der Defensive – Kiezkultur von unten verteidigen" unter anderem gegen die Schließung der Szenekneipe Syndikat protestiert wurde. Der Veranstalter musste die Demo vorzeitig beenden, nachdem Linksextreme Polizisten mit Steinen und Feuerwehrkörpern beworfen hatten.

Laut "Berliner Morgenpost" wuchs die Demo zwischenzeitlich auf 2.000 Menschen an, 400 waren angemeldet. Mülltonnen wurden angezündet, Straßen mit Schildern und Motorrädern blockiert. Die Polizei war mit dem Hubschrauber im Einsatz. Der Zeitung zufolge soll es auch Festnahmen gegeben haben.

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