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Kämpferin für Homosexuellenrechte: Kim Friele ist tot

Norwegische Aktivistin  

Sie kämpfte für Homosexuellenrechte – Kim Friele gestorben

23.11.2021, 11:51 Uhr | dpa

Kämpferin für Homosexuellenrechte: Kim Friele ist tot . Trauer in Norwegen (Symbolbild): Kim Friele ist tot. (Quelle: imago images)

Trauer in Norwegen (Symbolbild): Kim Friele ist tot. (Quelle: imago images)

In Norwegen galt sie als Vorreiterin im Kampf für die Rechte von Homosexuellen, nun ist Kim Friele tot. Sie wurde 86 Jahre alt. Die Aktivistin erhielt zahlreiche Auszeichnungen. 

Sie war Norwegens vorderste Kämpferin für die Rechte von Homosexuellen: Die Aktivistin und Autorin Kim Friele ist im Alter von 86 Jahren gestorben. Sie sei am Montagabend friedlich eingeschlafen, teilte ihre engste Verwandte, Else Hendel, der norwegischen Nachrichtenagentur NTB mit. Hendel ist die Großnichte von Wenche Lowzow, mit der Kim Friele verheiratet war, ehe Lowzow 2016 gestorben war.

Die am 27. Mai 1935 im westnorwegischen Bergen geborene Friele hieß mit Vornamen eigentlich Karen-Christine, wurde aber unter ihrem Spitznamen Kim bekannt. Sie war eine der ersten Personen, die sich in Norwegen 1963 öffentlich zu ihrer Homosexualität bekannten. Große Teile ihres Lebens widmete Friele dem Kampf für die Homosexuellenrechte. Sie war federführend daran beteiligt, dass der zuvor unter Strafe stehende sexuelle Umgang zwischen Männern im Jahr 1972 in Norwegen entkriminalisiert wurde.

Für ihren Einsatz wurde Friele mehrmals ausgezeichnet, darunter als Ritterin erster Klasse des Sankt-Olav-Ordens. "Norwegen wäre ohne Kim Friele nicht das Norwegen, das wir kennen, und ich wäre nicht ich gewesen", sagte die ebenfalls lesbische Kultur- und Gleichstellungsministerin Anette Trettebergstuen der NTB. Ministerpräsident Jonas Gahr Støre schrieb auf Facebook zu einem Bild mit Friele, er gedenke ihr mit tiefer Dankbarkeit. Sie habe die Gesellschaft freigiebiger und inklusiver gemacht. "Danke für alles, was du warst und alles, was du getan hast, Kim."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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