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Sahra Wagenknecht kritisiert Ost-Länderchefs: "Teils zu unterwürfig"


"Teils zu unterwürfig"
Wagenknecht schießt gegen Ost-Ministerpräsidenten

Von dpa
18.06.2024Lesedauer: 2 Min.
imago images 0557255268Vergrößern des BildesSahra Wagenknecht (BSW) spricht bei einer Pressekonferenz (Archivbild): Die ehemalige Linken-Politikerin kritisiert die Regierungschefs der Ost-Bundesländer scharf. (Quelle: IMAGO/imago)
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Am Dienstag trifft sich Bundeskanzler Olaf Scholz mit den Regierungschefs der neuen Bundesländer. Sahra Wagenknecht nutzt den Anlass für scharfe Kritik.

Oppositionspolitikerin Sahra Wagenknecht gibt den Ministerpräsidenten der östlichen Bundesländer eine Mitschuld am Missmut der dortigen Wählerinnen und Wähler.

"Die Unzufriedenheit der Ostdeutschen liegt nicht nur an der Bundesregierung, sondern auch an den Ost-Ministerpräsidenten", sagte die Vorsitzende des Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) am Dienstag. "Sie haben in den letzten Jahren zu wenig rausgeholt und kaum unsinnige Dinge gestoppt, die aus Berlin kamen." Die Regierungschefs seien gegenüber der Bundesregierung "teils zu unterwürfig" im Vergleich zu vielen ihrer westdeutschen Kollegen.

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Ost-Länderchefs treffen auf Kanzler Scholz

Die Ministerpräsidenten der östlichen Bundesländer berieten am Dienstagnachmittag in der Lutherstadt Wittenberg mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD). Dabei geht es um die Ergebnisse der Europawahl, bei der die AfD in den ostdeutschen Flächenländern jeweils stärkste Kraft geworden war. Themen waren zudem die Gesundheitsversorgung, Pflege, Demografie, die Wirtschafts- und die Energiepolitik.

Der Linken-Vorsitzende Martin Schirdewan drängte Scholz zu einer Investitionsoffensive. "Die abgehängten Teile des Ostens, in denen die AfD besonders stark abgeschnitten hat, sind oft auch die wirtschaftlich schwächsten Regionen", sagte Schirdewan. "Hier haben die Menschen oft zu Recht das Gefühl, dass die Bundespolitik sie vergessen hat." Nötig seien neue Cluster aus Ausbildung, Forschung und Produktion. Ein "Chancen-Atlas Ost" solle Potenziale auflisten. "Statt Stückwerk brauchen wir endlich eine Ost-Strategie aus einem Guss", meinte Schirdewan.

Der CDU-Politiker Sepp Müller meinte hingegen: "Das Beste für Ostdeutschland wäre, wenn der Ampelspuk beendet wird". Bundeskanzler Scholz könne in Lutherstadt Wittenberg "Einsicht und Größe zeigen, indem er eine Vertrauensfrage im Deutschen Bundestag ankündigt".

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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