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Bericht: Spahn warnt vor Brexit-Folgen für medizinische Versorgung

Bericht  

Spahn warnt vor Brexit-Folgen für medizinische Versorgung

28.03.2019, 08:39 Uhr | dpa

Bericht: Spahn warnt vor Brexit-Folgen für medizinische Versorgung. Jens Spahn (CDU), Bundesgesundheitsminister, befürchtet im Fall eines ungeordneten Brexits Versorgungsprobleme bei wichtigen Medizinprodukten.

Jens Spahn (CDU), Bundesgesundheitsminister, befürchtet im Fall eines ungeordneten Brexits Versorgungsprobleme bei wichtigen Medizinprodukten. Foto: Bernd von Jutrczenka. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) befürchtet nach einem Medienbericht im Fall eines ungeordneten Brexits Versorgungsprobleme bei wichtigen Medizinprodukten.

Unter anderem geht es um sogenannte In-Vitro-Diagnostika, mit denen beispielsweise Blutspenden auf Krankheiten wie HIV getestet werden. "Ich befürchte, dass auch in Deutschland spätestens ab Mitte April 2019 die Versorgung der Patientinnen und Patienten mit Blutprodukten gefährdet sein kann", warnte er in einem Brief an die EU-Kommission, der dem "Handelsblatt" vorliegt.

Viele europäische Hersteller haben ihre Medizinprodukte in Großbritannien zugelassen. Bei einem EU-Austritt des Landes ohne Abkommen würden von britischen Prüfinstituten ausgestellte Bescheinigungen in der EU ungültig.

"Bei einem ungeregelten Brexit ist ohne die Verständigung auf praktikable Verfahrensweisen davon auszugehen, dass zehntausende Medizinprodukte ihre formelle Verkehrsfähigkeit in der EU-27 verlieren und damit auf dem europäischen Markt nicht mehr zur Verfügung stehen", zitiert das Blatt weiter aus Spahns Brief. Er regt demnach unter anderem an, eine Übergangszeit von zwölf Monaten zu schaffen, in der betroffene Hersteller ihre Produkte unter Auflagen weiter vertreiben dürften.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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