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Hoher Standard gefordert: Chef der Jungen Union befürwortet Zentralabi

Hoher Standard gefordert  

Chef der Jungen Union befürwortet Zentralabi

27.07.2019, 15:41 Uhr | dpa

Hoher Standard gefordert: Chef der Jungen Union befürwortet Zentralabi. In einer aktuellen Umfrage sprechen sich 80 Prozent der Bürger für eine bundeseinheitliche Abiturprüfung aus.

In einer aktuellen Umfrage sprechen sich 80 Prozent der Bürger für eine bundeseinheitliche Abiturprüfung aus. Foto: Thomas Warnack. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Der Vorsitzende der Jungen Union, Tilman Kuban, befürwortet ein einheitliches Abitur in ganz Deutschland. "Ich bin für ein Zentralabitur, wenn das Niveau stimmt.

Das macht die Ausbildung in Deutschland vergleichbarer und kann das Gesamtniveau verbessern", sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Samstag). "Der Standard muss allerdings hoch sein - also mehr Bayern als Bremer Niveau." Die Vorbehalte der Länder seien zwar verständlich, "aber sie bleiben ja zuständig für den gesamten Bildungsweg", sagte er. Es gehe schließlich nur um eine Abschlussprüfung.

Auch eine deutliche Mehrheit der Bürger in Deutschland ist für ein Zentralabitur, wie eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov für die Deutsche Presse-Agentur ergab. Danach sprechen sich 80 Prozent der Befragten dafür aus, dass Abiturienten im ganzen Land einheitliche Prüfungen vorgelegt bekommen. Nur jeder Zehnte lehnt das ab. Neun Prozent antworteten mit "Weiß nicht/keine Angabe".

Über die Frage eines einheitlichen Abiturs wird momentan wieder verstärkt diskutiert. Politiker verschiedener Parteien hatten sich für ein Zentralabi ausgesprochen. Auf der anderen Seite gibt es heftigen Widerstand, vor allem aus Bayern.

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) fühlt sich von der Umfrage bestätigt, wie sie der dpa sagte. "In Deutschland muss es beim Abitur überall vergleichbare Anforderungen geben." Der Aufgabenpool der Länder sei ein richtiger Ansatz, müsse aber weiterentwickelt werden. Nötig seien etwa einheitliche Prüfungsbedingungen. "Ein Fahrplan sollte bis Ende des Jahres stehen."

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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