Sie sind hier: Home > Politik > Deutschland >

Berlin: Grünen-Politikerin will Verbrenner-Autos aus der Stadt verbannen

Grünen-Politikerin  

Verkehrssenatorin will Verbrenner-Autos aus Berlin verbannen

15.09.2019, 14:31 Uhr | AFP

Berlin: Grünen-Politikerin will Verbrenner-Autos aus der Stadt verbannen. Regine Günther bei der Vorstellung des ersten Serien-E-Bus der BVG: Die Verkehrssenatorin möchte sich möglichst schnell vom Verbrennungsmotor verabschieden.  (Quelle: imago images/Christian Ditsch )

Regine Günther bei der Vorstellung des ersten Serien-E-Bus der BVG: Die Verkehrssenatorin möchte sich möglichst schnell vom Verbrennungsmotor verabschieden. (Quelle: Christian Ditsch /imago images)

Abgas ade: Bis spätestens 2030 soll es in Berlin nur noch E-Mobilität geben. So stellt sich das Berlins Verkehrssenatorin Günther vor. Einen Plan zur Umsetzung hat sie auch schon. 

Berlins Verkehrssenatorin Regine Günther (Grüne) will mittelfristig alle Autos mit Verbrennungsmotor aus der Hauptstadt verbannen. "Für wirksamen Klimaschutz führt kein Weg daran vorbei, sich möglichst schnell vom Verbrennungsmotor zu verabschieden", sagte Günther dem "Tagesspiegel am Sonntag".

Günther will in Zukunft dann nur noch Elektro-Autos in die Stadt lassen. "Ich erwarte für die Jahre 2022/23 in Deutschland Durchbrüche im Bereich der E-Mobilität", sagte sie. "Dann wird man sehen, was wie schnell machbar ist." Spätestens 2030 solle die Auto-emissionsfreie Umweltzone in Berlin Realität sein.

Die Kontrolle sei recht einfach, sagte Günther. "Beispielsweise anhand der Nummernschilder, auf denen Elektroautos durch das E leicht erkennbar sind. Insofern wäre die Kontrolle einfacher als beispielsweise bei den aktuellen Dieselfahrverboten."

Nicht das Rad neu erfinden, sondern die Stadt

Günther betonte, dass das Konzept Stadt ganz neu gedacht werden müsse: "Früher gab es das Verständnis, die ganze Straße gehört dem Auto, und der Rest muss zusehen, wie er klar kommt. Damit muss endlich Schluss sein."
 

 
Zugleich kritisierte sie ein zunehmendes Rowdytum. "Das ist fatal, weil mit mehr Autos und mehr Fahrrädern die Regeln umso mehr eingehalten werden müssen. Wir brauchen hier bessere Kontrollen." Deshalb werde die Fahrradstaffel der Polizei auf hundert Beamte aufgestockt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Entdecken Sie die neue Herbst-Winter-Business-Kollektion
bei MADELEINE
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenhappy-size.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal