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Bundesregierung will KaufprĂ€mie fĂŒr E-Autos verlĂ€ngern

Von dpa
04.11.2019Lesedauer: 3 Min.
Bundeskanzlerin Angela Merkel und Sachsens MinisterprÀsident Michael Kretschmer besuchen das VW-Werk in Zwickau: Hier startet die Produktion des Elektroautos ID.3.
Bundeskanzlerin Angela Merkel und Sachsens MinisterprĂ€sident Michael Kretschmer besuchen das VW-Werk in Zwickau: Hier startet die Produktion des Elektroautos ID.3. (Quelle: Jens BĂŒttner/dpa-bilder)
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Auto-Gipfel im Kanzleramt. Die Zukunft der E-MobilitĂ€t wird ganz oben auf der Tagesordnung stehen. Vorab lĂ€sst die Bundesregierung durchblicken: Die KaufprĂ€mie fĂŒr E-Autos soll bis 2025 verlĂ€ngert werden.

Die KaufprĂ€mie fĂŒr Elektroautos soll deutlich angehoben und bis Ende 2025 verlĂ€ngert werden. Das geht aus einer Vorlage fĂŒr das Spitzentreffen von Bundesregierung und Autoindustrie am Montagabend hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Die vor mehr als drei Jahren eingefĂŒhrte PrĂ€mie ist bisher bis Ende 2020 befristet. Die VerlĂ€ngerung soll Unternehmen und Verbrauchern langfristig Planungssicherheit geben.

Vorgesehen ist auch, die PrĂ€mie deutlich anzuheben. FĂŒr rein elektrische Autos unterhalb eines Listenpreises von 40.000 Euro soll der Zuschuss von bisher 4.000 Euro auf 6.000 Euro steigen. FĂŒr sogenannte Plug-In-Hybride soll es laut Vorlage kĂŒnftig in dieser Preisklasse statt 3.000 dann 4.500 Euro geben.

FĂŒr teure E-Autos gibt es mehr Geld

FĂŒr Autos mit einem Listenpreis ĂŒber 40.000 Euro soll der Zuschuss fĂŒr reine E-Autos kĂŒnftig bei 5.000 Euro liegen, fĂŒr Plug-in-Hybride bei 4.000 Euro. Bisher werden Elektroautos nur bis zu einem Netto-Listenpreises von 60.000 Euro gefördert. Diese Deckelung soll der Vorlage zufolge entfallen.

Vorgesehen ist, dass wie bisher Bund und Autoindustrie jeweils zur HĂ€lfte die Kosten fĂŒr die PrĂ€mie ĂŒbernehmen. Dem Vernehmen nach war aber noch unklar, ob die Industrie dies mittrĂ€gt. Zur bestehenden KaufprĂ€mie hatten Bund und Industrie jeweils 600 Millionen Euro beitragen.

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Spitzen aus Politik und Wirtschaft im Kanzleramt

Das Spitzentreffen im Kanzleramt sollte um 19 Uhr beginnen. Daran wollten neben Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mehrere Bundesminister und MinisterprÀsidenten teilnehmen, dazu die Chefs von Autoherstellern, Zulieferern und Gewerkschaften.

Plug-in-Hybride, die oft in SUVs genutzt werden, kombinieren einen Elektro- und einen Verbrennungsmotor. FĂŒr diese Fahrzeuge ist laut Vorlage geplant, die Förderung unter "Umweltschutzgesichtspunkten" an Kriterien zu koppeln. So sollen die Fahrzeuge eine CO2-Emission von höchstens 50 Gramm pro Kilometer aufweisen sowie eine bestimmte Mindestreichweite.

PrÀmie soll Absatz bei E-Autos steigern

Mit den höheren KaufprÀmien soll der Verkauf von E-Fahrzeugen angekurbelt werden. Zwar steigen die Neuzulassungen von E-Autos, aber auf einem immer noch niedrigen Niveau.

Merkel hatte am Montag bei der Eröffnung der Produktionslinie des neuen VW -Elektromodells ID.3 in Zwickau gesagt, die Regierung wolle die KaufprĂ€mie ab 2021 verlĂ€ngern und fĂŒr kleinere Fahrzeuge mit einem Preis von unter 40.000 Euro anheben. Dies ist auch Teil des Klimaschutzprogramms der Regierung.

Deutlich mehr E-Autos notwendig um Klimaziele bis 2030 zu erreichen

Die Autohersteller wollen in den kommenden Monaten und Jahren zahlreiche E-Autos auf den Markt bringen, auch im Massenmarkt. Um Klimaziele 2030 zu schaffen, sind bis dahin sieben bis zehn Millionen E-Autos in Deutschland notwendig, wie aus einem "Masterplan Ladeinfrastruktur" der Bundesregierung hervorgeht.

Der ID.3 von VW soll beim grĂ¶ĂŸten Hersteller der Welt das MassengeschĂ€ft mit elektrischen Fahrzeugen etablieren und die Grundlage fĂŒr weitere Varianten mit alternativem Antrieb werden.

Das neue elektrische Volkswagen-Modell ID 3 auf der IAA: Der Kleinwagen soll nur Auftakt fĂŒr eine breitere Produktpalette mit E-Antrieb sein.
Das neue elektrische Volkswagen-Modell ID 3 auf der IAA: Der Kleinwagen soll nur Auftakt fĂŒr eine breitere Produktpalette mit E-Antrieb sein. (Quelle: /dpa-bilder)

Auf dem "Autogipfel" wollten Politik und Industrie die Weichen fĂŒr einen Durchbruch von Elektroautos auf dem Massenmarkt stellen. Dabei geht es neben der KaufprĂ€mie darum, den Aufbau eines flĂ€chendeckenden Netzes an Ladestationen fĂŒr E-Autos zu beschleunigen. Dies gilt als zentrale Voraussetzung fĂŒr den Erfolg der ElektromobilitĂ€t.

Merkel kĂŒndigte vor dem Treffen an, sie wolle sich dafĂŒr einsetzen, dass der Ausbau der Ladeinfrastruktur zĂŒgiger vorankommt. "Wir werden als Bund erhebliche Anstrengungen ĂŒbernehmen", sagte sie in Zwickau. "Wir glauben, dass wir das politisch flankieren mĂŒssen." Aber auch die Auto- und die Energieindustrie seien gefordert.

Milliardeninvestitionen geplant

In den nĂ€chsten Jahren werde der Bund 3,5 Milliarden Euro in den Ausbau der Ladeinfrastruktur investieren. Mehr Ladepunkte und Kaufanreize fĂŒr E-Autos seien zwei wesentliche "Schrauben", an denen man drehen mĂŒsse, damit der E-MobilitĂ€t in Deutschland der Durchbruch gelingen könne.


Derzeit gibt es rund 21.000 öffentlich zugĂ€ngliche Ladepunkte - vor allem auf dem Land muss man derzeit oft lange suchen. Die Bundesregierung hatte angekĂŒndigt, bis 2030 eine Million öffentliche Ladepunkte zu schaffen. Der Bau privater Ladepunkte soll stĂ€rker gefördert werden. Im Miet- und Wohnungseigentumsrecht soll es Erleichterungen geben.

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