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Linke wollen Bundestagsdebatte: Viele alte Menschen gehen zur Tafel

Linke wollen Bundestagsdebatte  

Viele alte Menschen gehen zur Tafel

10.12.2019, 10:46 Uhr | dpa

Linke wollen Bundestagsdebatte: Viele alte Menschen gehen zur Tafel. Die Tafeln sammeln bei Produzenten, Lebensmittelhandel oder Veranstaltungen überschüssige aber noch einwandfreie Lebensmittel ein, die sonst im Müll landen würden.

Die Tafeln sammeln bei Produzenten, Lebensmittelhandel oder Veranstaltungen überschüssige aber noch einwandfreie Lebensmittel ein, die sonst im Müll landen würden. Foto: Danny Gohlke/dpa. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Der Bundestag soll sich nach dem Willen der Linken noch in dieser Woche mit dem Thema Altersarmut befassen. Hintergrund sind Zahlen, die der Bundesverband der Tafeln am vergangenen Wochenende veröffentlicht hatte.

Demnach versorgen sich rund 1,65 Millionen Menschen regelmäßig bei einer der 940 Tafeln in Deutschland mit Lebensmitteln. Das sei ein Anstieg von zehn Prozent im Vergleich zum vergangenen Jahr. Besonders groß sei die Nachfrage bei älteren Menschen, hatte der Vorsitzende des Bundesverbandes der Tafeln, Jochen Brühl, der "Neuen Osnabrücker Zeitung" gesagt. "Die Zahl der Rentner unter den Tafelkunden ist innerhalb eines Jahres um 20 Prozent auf 430.000 gestiegen."

Die Linke hat zu dem Thema für Mittwoch eine Aktuelle Stunde im Bundestag beantragt. Der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der Linksfraktion, Jan Korte, sagte zur Begründung, es müsse endlich etwas gegen die grassierende Altersarmut unternommen werden. "Denn die Würde des Menschen ist unantastbar, und das gilt auch für Rentnerinnen und Rentner."

Die Tafeln sammeln bei Produzenten, Lebensmittelhandel oder Veranstaltungen überschüssige aber noch einwandfreie Lebensmittel ein, die sonst im Müll landen würden und verteilen sie kostenlos oder zu einem symbolischen Betrag an bedürftige Menschen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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