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Connewitz: Gab es Polizeigewalt in der Silvesternacht? Staatsanwalt prüft Videos

Eskalation in Silvesternacht  

Polizeigewalt in Connewitz? Staatsanwalt prüft Videos

15.01.2020, 08:24 Uhr | dpa

Connewitz: Gab es Polizeigewalt in der Silvesternacht? Staatsanwalt prüft Videos. Passanten und Feiernde an Silvester im Leipziger Stadtteil Connewitz: Nach den Vorfällen an Silvester führt die Staatsanwaltschaft 13 Strafverfahren. (Quelle: dpa/ Sebastian Willnow)

Passanten und Feiernde an Silvester im Leipziger Stadtteil Connewitz: Nach den Vorfällen an Silvester führt die Staatsanwaltschaft 13 Strafverfahren. (Quelle: Sebastian Willnow/dpa)

Was in der Silvesternacht in Connewitz geschah, ist noch immer unklar. Zuletzt tauchten Videos auf, die einen neuen Verdacht aufkommen lassen. Jetzt laufen weitere Ermittlungen.

Nach der Eskalation der Silvesternacht in Leipzig prüft die Staatsanwaltschaft, ob es bei der Auseinandersetzung im Stadtteil Connewitz Polizeigewalt gab. Anzeigen von Betroffenen lägen allerdings weiterhin nicht vor, erklärte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Leipzig, Ricardo Schulz.

Die Anklagebehörde hatte möglicherweise Geschädigte ausdrücklich dazu aufgerufen, sich zu melden. Das Internetportal "BuzzFeed News Deutschland" hatte Videomitschnitte von den Ausschreitungen im Stadtteil Connewitz in der Silvesternacht veröffentlicht. Auf den undeutlichen Aufnahmen ist unter anderem zu sehen, wie Polizisten an einer Person vorbeigehen, die auf dem Boden liegt. Ein Video soll auch einen blutenden Mann in Handschellen zeigen.

Verhielt sich die Polizei richtig?

"Die Staatsanwaltschaft prüft von Amts wegen, ob aufgrund der Veröffentlichungen Anhaltspunkte vorliegen, welche den Anfangsverdacht für eine Straftat begründen können", teilte Schulz mit.

Wegen verschiedener Angriffe auf Polizisten am Connewitzer Kreuz führt die Staatsanwaltschaft derzeit 13 Strafverfahren. Ein Beamter war in der Silvesternacht schwer verletzt worden und musste mehrere Tage im Krankenhaus behandelt werden. Die Polizei vermutet Linksextremisten hinter den Attacken.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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