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Markus Söder schlägt Zuschuss für Urlaubsreisen vor: "Freude für Menschen"

"Entlastung für Branche"  

Ministerpräsident Söder schlägt Zuschuss für Urlaubsreisen vor

18.05.2020, 16:02 Uhr | dpa

Markus Söder schlägt Zuschuss für Urlaubsreisen vor: "Freude für Menschen". Markus Söder: Bayerns Ministerpräsident sagte, man bewege sich weiter auf dünnem Eis.  (Quelle: dpa/FrankHoermann/Sven Simon)

Markus Söder: Bayerns Ministerpräsident sagte, man bewege sich weiter auf dünnem Eis. (Quelle: FrankHoermann/Sven Simon/dpa)

Derzeit gibt es für die Deutschen kaum ein anderes Thema: Wann kann die nächste Reise losgehen? Bayerns Ministerpräsident Markus Söder will Pläne finanziell unterstützen.

Angesichts der Corona-Krise schlägt die CSU eine finanzielle Förderung von Urlaub in Deutschland in diesem Jahr vor. Mit finanziellen Anreizen in den Sommermonaten könnte man "ein Stück Entlastung für die Branche, aber auch Freude für die Menschen bringen", sagte CSU-Chef Markus Söder am Montag vor einer Videoschalte des CSU-Vorstands in München. Denkbar seien entweder Urlaubsgutscheine oder eine steuerliche Absetzbarkeit – er sei da relativ offen. Söder plädierte aber für eine Förderung "vor allem für diejenigen, die nicht so viel Geld haben und sich so etwas nicht so leisten können". Und viele Menschen könnten sich nur wenig leisten.

Söder zeigte sich skeptisch, was Urlaubsmöglichkeiten in europäischen Nachbarländern angeht, und grenzte sich dabei von Außenminister Heiko Maas (SPD) ab. Er sei da sehr zurückhaltend. "Ich glaube nicht wie Heiko Maas, dass es so leicht ist, dass wir heute schon Pläne vorgeben können, dass wir in einem Monat schon wieder in Italien oder in Spanien sind oder in Frankreich", sagte Söder. "Keines dieser Länder hat im Moment das entsprechend angekündigt. Insofern sollten wir nicht vorpreschen." Man bewege sich weiter auf sehr dünnem Eis.


Maas wollte am Montagmittag mit seinen Kollegen aus beliebten Urlaubsländern der Deutschen beraten, wie die Reisebeschränkungen wegen der Corona-Pandemie nach und nach gelockert werden können. Zu der Videokonferenz sind Spanien, Italien, Österreich, Griechenland, Kroatien, Portugal, Malta, Slowenien, Zypern und Bulgarien geladen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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