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Virologe Streeck: "Rechne mit zweiter und dritter Welle"

  • Josephin Hartwig
Von Josephin Hartwig

Aktualisiert am 10.07.2020Lesedauer: 1 Min.
Hendrik Streeck: Der Virologe spricht von einer wahrscheinlichen zweiten und dritten Infektionswelle des Coronavirus in Deutschland.
Hendrik Streeck: Der Virologe spricht von einer wahrscheinlichen zweiten und dritten Infektionswelle des Coronavirus in Deutschland. (Quelle: teutopress/imago-images-bilder)
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Die Pandemie in Deutschland scheint derzeit unter Kontrolle zu sein. Virologe Hendrik Streeck schätzt die Entwicklung der Zahlen allerdings anders ein und ist sich sicher: Die Krise ist noch lange nicht vorbei.

In der aktuellen ZDF-Talksendung von Maybrit Illner am Donnerstagabend hat sich Virologe Hendrik Streeck über die Zukunft der Pandemie in Deutschland geäußert. "Wir müssen uns von diesem Gedanken verabschieden, dass wir das Virus irgendwie komplett austreiben können aus der Gesellschaft", erklärte er. "Es ist da, es wird bleiben und es wird auch Teil von unserem Alltag werden." Man müsse nun anfangen, souverän damit umzugehen.


Diese bekannten Forscher sitzen im neuen Expertenrat

Prof. Dr. Christian Drosten: Der Chefvirologe der Berliner Charité zählt zu den bekanntesten Gesichtern seit der Corona-Pandemie. Drostens Forschungsschwerpunkte sind neu auftretende Viren – insbesondere mit Coronaviren kennt sich der Virologe seit Jahren aus. Sein Wissen teilt er regelmäßig im NDR-Podcast "Coronavirus-Update".
Prof. Dr. med. Christian Karagiannidis: Er ist Geschäftsführender Oberarzt der Lungenklinik Köln-Merheim und Leiter des dortigen Ecmo-Zentrums. Außerdem ist er wissenschaftlicher Leiter des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN).
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Weiter sagte Streeck, es gebe ein Auf und Ab bei den Infektionszahlen, wie man es von Coronaviren kenne. "Ich rechne damit, dass es eine zweite, eine dritte Welle geben wird", warnte der Virologe. Mit Hotspots wie in Gütersloh müsse immer wieder gerechnet werden. "Wir können nicht auf ein Allheilmittel, auf einen Impfstoff oder ein Medikament warten", erklärte er und fügte an: "Sondern wir müssen die Souveränität erlangen, dass unser Alltag nicht 'nach Corona' ist, sondern 'mit Corona' sein wird."

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"Das würde ich mir auch in Deutschland wünschen"

Auch zur Bedeutung der Weltgesundheitsorganisation äußert sich der Experte: Eigentlich brauche es eine zentralgesteuerte Eingreiftruppe, die diese Hotspots eindämmen kann. "Es gibt ein wachsendes Wissen darüber, was man gar nicht niederschreibt. Das würde ich mir auch in Deutschland wünschen."

Laut aktuellen Angaben der Johns-Hopkins-Universität haben sich in Deutschland bislang fast 200.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Etwa 9.000 Menschen sind bislang gestorben (Stand: 10. Juli).

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  • Annika Leister
Von Miriam Hollstein, Annika Leister
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