Sie sind hier: Home > Politik > Deutschland >

Klimaschutz: Greta Thunberg fordert "politischen" Druck auf Angela Merkel

Klimaaktivistin fordert mehr Druck  

Thunberg: Merkel soll "die Wahrheit aussprechen"

27.08.2020, 08:33 Uhr | AFP

Klimaschutz: Greta Thunberg fordert "politischen" Druck auf Angela Merkel. Die Klimaaktivistin Greta Thunberg vor dem Kanzleramt: Nach dem Gespräch mit Angela Merkel gab sie mit deutschen FFF-Vertretern eine Pressekonferenz.  (Quelle: dpa/Kay Nietfeld)

Die Klimaaktivistin Greta Thunberg vor dem Kanzleramt: Nach dem Gespräch mit Angela Merkel gab sie mit deutschen FFF-Vertretern eine Pressekonferenz. (Quelle: Kay Nietfeld/dpa)

Die Aktivistin fordert in einem Interview mehr Druck aus der Bevölkerung beim Klimaschutz auf Kanzlerin Angela Merkel. "Sonst wird sie keine unbequemen Entscheidungen treffen", sagte Greta Thunberg.

Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg fordert mehr Druck aus der Bevölkerung auf Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), um diese zu größeren Anstrengungen beim Klimaschutz zu bewegen. "Ganz offensichtlich braucht Angela Merkel die Unterstützung der Bevölkerung, sie braucht politischen Druck, sonst wird sie keine unbequemen Entscheidungen treffen", sagte Thunberg der "Zeit".

Sie und weitere Aktivistinnen der Bewegung "Fridays for Future"
waren vergangene Woche mit Merkel zusammengekommen. Zu ihrer Erwartung an Merkel sagte Thunberg, diese solle einfach hinsichtlich der Gefahren der Erderwärmung "die Wahrheit aussprechen". Dies gelte ebenso für alle anderen Staats- und Regierungschefs.

Das Treffen mit Merkel war von einigen deutschen Klimaaktivisten kritisiert worden, da es zuvor nicht hinreichend abgesprochen worden sei. Thunberg sagte nun der "Zeit": "Ich repräsentiere niemanden, dies ist eine Graswurzelbewegung, in der keiner im Namen von jemand anderem spricht." Jeder und jede in der Bewegung sei gleich wichtig.

Thunberg: "Ich empfinde keine Klimabesorgnis"

Daher fühle sie persönlich auch keinen Druck. "Ich könnte jederzeit sagen, nein, ich mache das nicht mehr, das wäre dann auch in Ordnung." Alles was "Fridays for Future" bisher erreicht habe, "haben wir als Bewegung erreicht, nicht als Einzelne", sagte die 17-Jährige, auf deren Engagement für Schulstreiks die längst internationale Schüler- und Studenten-Bewegung zurückgeht.

Zu ihrer eigenen Stimmungslage sagte Thunberg: "Ich empfinde keine Klimabesorgnis oder Frustration, bin weder wütend noch traurig." Es mache für sie keinen Sinn, ihre Zeit damit zu "verschwenden, darüber zu spekulieren, was in Zukunft wohl werden wird – ich will diese Zukunft lieber verändern".

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur afp

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal