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Spahn weicht von Empfehlungen f├╝r Impfstoff ab

Von afp, pdi

Aktualisiert am 18.12.2020Lesedauer: 3 Min.
Jens Spahn (CDU) kommt zu einer Pressekonferenz: Der Gesundheitsminister will die Reihenfolge der Impfgruppen in Deutschland in drei Gruppen einteilen.
Jens Spahn (CDU) kommt zu einer Pressekonferenz: Der Gesundheitsminister will die Reihenfolge der Impfgruppen in Deutschland in drei Gruppen einteilen. (Quelle: dpa-bilder)
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Spahn unterzeichnet am Freitag die Impfverordnung f├╝r Deutschland. Darin ist festgelegt, welche Gruppen zuerst geimpft werden sollen. Spahn folgt dabei nur teilweise den Empfehlungen der Impfkommission.

Die Vorbereitungen f├╝r den direkt nach Weihnachten geplanten Start der Corona-Impfungen in Deutschland nehmen weiter Fahrt auf. An diesem Freitag will Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) die Verordnung vorstellen und in Kraft setzen, die festlegt, in welcher Reihenfolge die B├╝rger Anspruch auf die Impfung haben. Das von den Firmen Biontech und Pfizer entwickelte Vakzin d├╝rfte am Montag in der EU und damit auch in Deutschland zugelassen werden.

Impfungen starten im Dezember

Die zust├Ąndige europ├Ąische Arzneimittelbeh├Ârde EMA hatte ihre Entscheidung ├╝ber den Impfstoff um acht Tage vorgezogen. Es wird allgemein mit einem positiven Entscheid gerechnet. Auch ihre Entscheidung ├╝ber ein zweites Vakzin gegen das Coronavirus - jenes des US-Herstellers Moderna - will die EMA vorverlegen, n├Ąmlich um sechs Tage auf den 6. Januar, wie sie am Donnerstag mitteilte.

EU-weit sollen die Impfungen mit dem von der Mainzer Firma Biontech und deren US-Partner Pfizer entwickelten Impfstoff laut Spahn am 27. Dezember starten. Da anfangs nur eine begrenzte Menge an Dosen zur Verf├╝gung steht, kommt der Abfolge der Impfkampagne nach Bev├Âlkerungsgruppen eine gro├če Bedeutung zu. Spahn hat seine entsprechende Verordnung am Freitag um 11 Uhr in einer Pressekonferenz erl├Ąutert. Alle Informationen zur Pressekonferenz finden Sie hier.

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Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland unter Berufung auf den Verordnungstext berichtete, folgt Spahn offenbar nur teilweise den Empfehlungen der St├Ąndigen Impfkommission (Stiko) beim Robert Koch-Institut. In seiner Verordnung seien nur drei Gruppen aufgef├╝hrt, die hintereinander geimpft werden sollen. Die Stiko hatte f├╝nf Kategorien vorgeschlagen.

"Wir fangen jetzt mit den ├╝ber 80-J├Ąhrigen an"

Die Menschen, die als erstes geimpft werden sollen, seien in drei Gruppen eingeordnet, sagte er am Freitag im ZDF-"Morgenmagazin". Angefangen werde bei jenen, f├╝r die der Impfschutz zus├Ątzliche Gesundheit und Lebensjahre bringe. "Wir fangen jetzt mit den ├╝ber 80-J├Ąhrigen, den H├Âchstbetagten, den Pflegebed├╝rftigen und denjenigen, die sie pflegen und betreuen, an." Diese Gruppe sei schon sehr gro├č ÔÇô und besonders gef├Ąhrdet.

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Zur zweiten Kategorie mit hoher Priorit├Ąt z├Ąhlen demnach alle Menschen ab 70 Jahren sowie Menschen mit einem hohen Risiko f├╝r einen schweren Krankheitsverlauf. Auch enge Kontaktpersonen von Pflegebed├╝rftigen und Schwangeren d├╝rfen sich laut RND dann impfen lassen, dasselbe gilt f├╝r Menschen in Asyl- oder Obdachlosenunterk├╝nften.

Die dritte Gruppe beinhaltet dem Bericht zufolge alle Menschen ab 60 Jahren oder mit erh├Âhtem Risiko f├╝r einen schweren Krankheitsverlauf. Auch Mitarbeiter "in besonders relevanten Positionen in staatlichen Einrichtungen", wie etwa in den Regierungen, bei der Polizei, Feuerwehr, im Bildungssektor und in der Justiz sollten dann geimpft werden.

├ärztepr├Ąsident Klaus Reinhardt forderte eine bevorzugte Impfung auch von niedergelassenen und ambulant t├Ątigen ├ärzten. Es sei f├╝r die Bew├Ąltigung der Pandemie "riskant", wenn diese ├ärzte in der Priorit├Ątenliste "weiter unten" st├╝nden, sagte er der "Rheinischen Post".

Mehrere Staaten starten Massenimpfungen

Die Arztpraxen bildeten "einen wichtigen Schutzwall f├╝r die ohnehin schon stark belasteten Kliniken", betonte der Pr├Ąsident der Bundes├Ąrztekammer. Dieser Wall d├╝rfe "keine Risse" durch krankheitsbedingte Ausf├Ąlle bekommen. Deshalb m├╝ssten die niedergelassenen ├ärzte und ihre Mitarbeiter "so fr├╝hzeitig wie m├Âglich" geimpft werden. Besonderen Schutz ben├Âtigten auch ambulant t├Ątige ├ärzte. Sie st├╝nden bei der Versorgung von Corona-Infizierten in der ersten Reihe.

In mehreren Staaten ist das Biontech-Pfizer-Vakzin bereits zugelassen und haben die Impfkampagnen begonnen, darunter in Gro├čbritannien, den USA und Kanada. In den USA d├╝rfte auch das Mittel von Moderna in K├╝rze zugelassen werden. Eine Impfkommission votierte dort am Donnerstag f├╝r die Zulassung dieses Impfstoffs.

Die EU-Kommission verhandelt zudem mit dem US-Unternehmen Novavax ├╝ber den Kauf von 100 Millionen Dosen Corona-Impfstoff. Es handelt sich um den siebten Vertrag, den die EU mit einem Pharmahersteller schlie├čen will, um sich Chargen zu sichern. Europa st├╝nden bei Vertragsabschluss insgesamt mehr als zwei Milliarden Impfdosen zur Verf├╝gung.

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