Sie sind hier: Home > Politik > Deutschland >

Corona: EU-Behörde rechnet mit baldiger Zulassung von drittem Impfstoff

Vakzin von Astrazeneca  

EU-Behörde rechnet mit baldiger Zulassung von drittem Impfstoff

08.01.2021, 15:44 Uhr | dpa

Virologe Schmidt-Chanasit über Impfstoffe, Masken und Mutationen in Deutschland

Jonas Schmidt-Chanasit hat Fragen von t-online-Nutzern beantwortet. Im Video räumt der Virologe nicht nur mit Impf-Ängsten auf, sondern erklärt auch, wie gefährlich mutierte Viren sind – und wo Spekulationen anfangen. (Quelle: t-online)

"Frag Mich": Virologe Jonas Schmidt-Chanasit zeigt den größten Nachteil des Biontech-Impfstoffs auf und sieht einen Weg für größeres Vertrauen in die Corona-Impfung. (Quelle: t-online)


Eine dritte Zulassung für ein Corona-Vakzin könnte das Problem der Impfstoffknappheit in der EU erheblich mindern. Nun soll es laut Europäischer Arzneimittelbehörde schon in wenigen Tagen so weit sein.

Die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA ist zuversichtlich, dass bereits Ende Januar ein dritter Impfstoff gegen Covid-19 in der EU zugelassen wird. Nächste Woche werde der Antrag der Hersteller Astrazeneca auf eine bedingte Marktzulassung in der EU erwartet, teilte EMA-Chefin Emer Cooke am Freitag in Amsterdam mit. Ende Januar könnte dann eine positive Empfehlung der EMA erfolgen. Anschließend muss die EU-Kommission noch zustimmen, das gilt als Formsache.

Der dritte Impfstoff ist günstiger und länger und einfacher lagerbar

Bisher sind zwei Impfstoffe in der EU zugelassen: das Präparat der Unternehmen Pfizer und Biontech sowie seit dieser Woche das Mittel des US-Unternehmens Moderna. Der Impfstoff von Astrazeneca ist bereits in Großbritannien zugelassen.

Der dritte Impfstoff könnte das Problem der Impfstoffknappheit in der EU erleichtern. Die EU hat von dem Präparat bereits 400 Millionen Dosen bestellt. Der im Vergleich preiswertere Impfstoff kann im Gegensatz zu dem von Biontech/Pfizer und Moderna bei normaler Kühlschranktemperatur für sechs Monate gelagert werden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

baurtchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal