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Vermeintlicher Angriff auf Streeck – "RT" entschuldigt sich bei Drosten

Von t-online, lw

Aktualisiert am 26.01.2021Lesedauer: 2 Min.
Christian Drosten: Der Virologe der Berliner Charité wurde von einem russischen Medium falsch zitiert.
Christian Drosten: Der Virologe der Berliner Charité wurde von einem russischen Medium falsch zitiert. (Quelle: Fabrizion Bensch/Reuters-bilder)
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Hat Christian Drosten seinen Virologen-Kollegen Hendrik Streeck verbal attackiert? Keinesfalls – aber ein russischer Sender stellte das auf Twitter so dar. Jetzt folgt die Entschuldigung.

Der russische Internetsender "RT Deutsch" hat mit einem Tweet über den bekannten Virologen Christian Drosten für Aufruhr gesorgt – und sich nun für den Beitrag entschuldigt.

Auf Twitter zitierte das staatliche Medium mit Sitz in Berlin angeblich Drosten, den Chefvirologen der Berliner Charité: "Einen größeren Schaden als Corona-Leugner haben im vergangenen Jahr wohl Experten angerichtet", soll der Forscher in einem Interview mit dem "Spiegel" gesagt und dabei auch die Namen der Virologen Hendrik Streeck und Jonas Schmidt-Chanasit genannt haben – eine durchaus vernichtende Aussage für die Kollegen. Doch sofort kamen Hinweise von Nutzern: Diese Aussage hatte nicht Drosten selbst getätigt, sondern die Journalistinnen, die das Interview führten.

Der ursprüngliche Tweet von "RT DE" über Christian Drosten.
Der ursprüngliche Tweet von "RT DE" über Christian Drosten. (Quelle: Screenshot/Twitter)

Zu diesem Zeitpunkt war jedoch nicht klar, ob "RT Deutsch" absichtlich ein falsches Drosten-Zitat verbreiten wollte oder ob es sich um ein journalistisches Missgeschick handelte. Das Medium war in der Vergangenheit bereits negativ mit der Verbreitung von Falschinformationen zum Coronavirus aufgefallen: So hatte der "Tagesspiegel" einen Sprecher des Innenministeriums zitiert, durch "gezielte Falschinformation" könne "die öffentliche Sicherheit und Ordnung bedroht sein". Deshalb werde der Sender im Blick behalten. Ende 2018 hatte die Bundesregierung dem Medium bereits Kreml-Propaganda in Deutschland vorgeworfen.

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"RT DE": "Wir entschuldigen uns"

Den Drosten-Tweet löschte der russische Nachrichtensender dann am Dienstagmorgen und löste wenige Stunden später auf: "Korrektur: Wir entschuldigen uns bei unseren Lesern und Christian Drosten für ein inkorrektes Zitat von gestern. Herr Drosten hat sich nicht mit diesen Worten über Herrn Streeck geäußert. Hier handelt es sich um eine Aussage von zwei Spiegel-Journalistinnen."

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Und tatsächlich hatten die Spiegel-Journalistinnen die provokante Äußerung in dem Interview fallen lassen. Drosten war jedoch nicht darauf angesprungen, sondern antwortete: "Wollen Sie, dass ich jetzt Kollegen namentlich kritisiere? Ich halte nichts davon, ad personam zu gehen."

So gab es "RT Deutsch" auch in einem Beitrag vom 24. Januar wieder, mit der Überschrift: "'Gefährlicher als Corona-Leugner' – Spiegel geht auf renommierte Virologen los". In dem Tweet von Montagabend wurden die Informationen dann falsch wiedergegeben.

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