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Seibert widerspricht Scholz: 10 Millionen Impfdosen pro Woche nicht im April

Zehn Millionen Dosen pro Woche  

Seibert: Scholz' Impfversprechen ist nicht zu halten

10.03.2021, 13:54 Uhr | dru, t-online

Seibert widerspricht Scholz: 10 Millionen Impfdosen pro Woche nicht im April. Regierungssprecher Steffen Seibert: Zehn Millionen Impfdosen sind bis Juni zu schaffen. (Quelle: imago images/Metodi Popow)

Regierungssprecher Steffen Seibert: Zehn Millionen Impfdosen sind ab Juni zu schaffen. (Quelle: Metodi Popow/imago images)

Können in Deutschland schon bald zehn Millionen Menschen pro Woche geimpft werden? Vizekanzler Scholz hatte das in Aussicht gestellt. Regierungssprecher Seibert äußerte sich nun zurückhaltender.

Regierungssprecher Steffen Seibert hat Aussagen von Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) widersprochen, nach denen noch Ende des Monats zehn Millionen Menschen pro Woche geimpft werden könnten. Seibert sagte am Mittwoch in der Bundespressekonferenz, ein solcher Umfang an Impfdosen sei bis dahin sicherlich noch nicht drin. Das sei auch nie als realistisch erachtet worden, betonte der Sprecher von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf Nachfrage.

Seibert betonte zugleich: "Im April nimmt die Impfkampagne weiter deutlich an Fahrt auf." Bis April werde das Volumen auf drei bis fünf Millionen Impfungen pro Woche steigen. Zehn Millionen wöchentliche Impfungen seien ab Juni möglich. In der vergangenen Woche wurden in Deutschland etwa 1,45 Millionen Dosen verabreicht. 

Scholz: "Müssen jede Woche Millionen impfen"

Vizekanzler und Bundesfinanzminister Olaf Scholz hatte zuletzt bis zu zehn Millionen Impfungen pro Woche in Aussicht gestellt. "Wir müssen jede Woche Millionen impfen, im März schon am Ende des Monats", sagte Vizekanzler Olaf Scholz (SPD) im ZDF. Dies gelte ab Ende März und für die Monate April, Mai und Juni. "Es wird bis zu zehn Millionen Impfungen pro Woche geben."

Regierungssprecher Seibert hob in der Bundespressekonferenz positive Entwicklungen beim Infektionsgeschehen hervor. Die Infektionen bewegten sich im Vergleich mit den europäischen Nachbarn weiterhin im unteren Drittel. Zudem gebe es eine sehr erfreuliche Entwicklung bei den älteren und besonders gefährdeten Menschen. Hier sinke die Inzidenz weiter deutlich. Auch die Lage auf den Intensivstationen bessere sich zunehmend.

Verwendete Quellen:

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