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WeltĂ€rzteprĂ€sident kritisiert Impfstopp fĂŒr Astrazeneca

Von afp, dpa, mk

Aktualisiert am 16.03.2021Lesedauer: 2 Min.
Frank Ulrich Montgomery, Chef des WeltÀrztebundes: ""Dass Menschen Thrombosen bekommen, muss nicht mit der Impfung zu tun haben".
Frank Ulrich Montgomery, Chef des WeltĂ€rztebundes: ""Dass Menschen Thrombosen bekommen, muss nicht mit der Impfung zu tun haben". (Quelle: JĂŒrgen Heinrich/imago-images-bilder)
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Die Bundesregierung hat die Corona-Impfungen mit dem Wirkstoff von Astrazeneca ausgesetzt. Fachleute Ă€ußern UnverstĂ€ndnis ĂŒber die Entscheidung, nicht nur in Deutschland.

WeltĂ€rzteprĂ€sident Frank Ulrich Montgomery zieht den vorlĂ€ufigen Stopp fĂŒr Impfungen mit Astrazeneca in Zweifel. "Dass Menschen Thrombosen und Lungenembolien bekommen, muss nicht unbedingt etwas mit der Impfung zu tun haben", sagte Montgomery dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Nach den ihm bekannten internationalen Studien sei die Thrombose-HĂ€ufigkeit in der Placebo-Gruppe und in der Gruppe mit dem Impfstoff etwa gleich gewesen.

Montgomery warnte auch vor einem Image-Schaden fĂŒr den Impfstoff. "Unter dem Strich ist es leider so, dass dieser eigentlich gute und wirksame Impfstoff durch den Wirbel und die Impf-Aussetzung in vielen LĂ€ndern nicht gerade eine höhere Akzeptanz in der Bevölkerung gewinnt", sagte der WeltĂ€rzteprĂ€sident.

Astrazeneca weist Bedenken zurĂŒck

Die Bundesregierung hatte die Vergabe des Astrazeneca-Impfstoffs am Montag auf Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts vorĂŒbergehend angehalten, nachdem es neue Berichte ĂŒber FĂ€lle von sehr seltenen Thrombosen der Hirnvenen im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung gegeben hatte. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte betont, es handle sich um eine "reine Vorsichtsmaßnahme". Der britisch-schwedische Hersteller weist die Bedenken zurĂŒck.

Eine grundsĂ€tzliche ÜberprĂŒfung der VorfĂ€lle begrĂŒĂŸte Montgomery allerdings. Die EuropĂ€ischen Arzneimittelagentur (EMA) habe noch einmal bestĂ€tigt, dass Astrazeneca ein sicherer und effektiver Impfstoff gegen das Corona-Virus sei. "Trotzdem ist es richtig, dass die nationalen Behörden die VerdachtsfĂ€lle auf schwere Nebenwirkungen prĂŒfen."

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Lauterbach sieht Impfstrategie in Gefahr

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach Ă€ußert die Hoffnung, dass die PrĂŒfung des Astrazeneca-Impfstoffs nur "ganz kurz" dauern werde. Dann könnten "wir schon in der nĂ€chsten Woche den Impfstoff Astrazeneca wieder einsetzen", sagt er der Sendergruppe RTL/NTV. "Wenn der Impfstoff dauerhaft nicht zur VerfĂŒgung stehen sollte, was ich jedoch nicht glaube, wĂ€re die Impfstrategie ĂŒber die HausĂ€rzte ernsthaft gefĂ€hrdet."

Auch der britische Statistikprofessor David Spiegelhalter kritisiert die Entscheidung zu Astrazeneca in Deutschland. "Angesichts von Ungewissheit ist es gut, vorsichtig zu sein. Aber in den derzeitigen UmstĂ€nden mit steigenden Fallzahlen in Deutschland dĂŒrfte die Vorsicht es gebieten, schnellstmöglich so viele Menschen wie möglich zu impfen", sagte der Professor an der UniversitĂ€t Cambridge. Außerdem seien mögliche SchĂ€den durch die VerstĂ€rkung von Vorbehalten gegen den Impfstoff zu bedenken. "Das sind schwierige Entscheidungen in ungewöhnlichen Zeiten", so Spiegelhalter.

In einem Gastbeitrag im "Guardian" hatte der Wissenschaftler am Montag davor gewarnt, kausale ZusammenhĂ€nge zu sehen, wo keine sind. Die klinischen Studien, die zur Zulassung des Astrazeneca-Impfstoffs in Großbritannien fĂŒhrten, und die Erfahrungen aus dem Impfprogramm in dem Land mit rund zehn Millionen verabreichten Dosen des PrĂ€parats hĂ€tten gezeigt, dass das Vakzin "außerordentlich sicher" sei.

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Von Miriam Hollstein
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