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CDU/CSU: Unionsabgeordnete sammeln Unterschriften um Kanzlerfrage zu klären

Kampf um die Kanzlerkandidatur  

Unionsabgeordnete sammeln Unterschriften zur K-Frage

Von Marianne Max

16.04.2021, 10:49 Uhr
CDU/CSU: Unionsabgeordnete sammeln Unterschriften um Kanzlerfrage zu klären. Armin Laschet, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und neuer CDU-Vorsitzender (l), und Markus Söder, Ministerpräsident von Bayern und CSU-Vorsitzender: Keiner von ihnen will auf die Kandidatur verzichten. (Quelle: dpa/Michael Kappeler/dpa-Pool)

Armin Laschet, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen und neuer CDU-Vorsitzender (l), und Markus Söder, Ministerpräsident von Bayern und CSU-Vorsitzender: Keiner von ihnen will auf die Kandidatur verzichten. (Quelle: Michael Kappeler/dpa-Pool/dpa)

Markus Söder oder Armin Laschet? Der Kampf um die Kanzlerkandidatur in der Union geht in die finale Phase. Jetzt gibt es eine neue Idee zum Machtkampf: Eine Umfrage unter Abgeordneten soll Klärung bringen.

Die Union ist unter Druck: Mitten in der Corona-Pandemie muss sie schnellstmöglich einen Kanzlerkandidaten stellen, doch noch immer stehen beide Vorsitzende der CSU und CDU im Ring. Weder Armin Laschet noch Markus Söder will dem anderen den Platz einräumen – die Union muss sich entscheiden. 

Laut Informationen des "Spiegel" soll dabei nun eine Unterschriftenliste helfen, die wohl von dem Vorsitzenden des Europa-Ausschusses, Gunther Krichbaum, organisiert wird und auf mehrere Abgeordnete zurückgeht. Sie soll Grundlage für eine Entscheidung der K-Frage sein, die schon in der Fraktionssitzung am kommenden Dienstag entschieden werden könnte. Gestartet war die Aktion am Donnerstag. "Die Fraktion ist das einzige Gremium, in dem CDU und CSU gemeinsam sitzen", begründet Krichbaum gegenüber dem "Spiegel".

Die K-Frage sorgt besonders innerhalb der CDU für Zwiespalt. So sprechen sich einige Parteimitglieder wie Daniel Günther oder der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier eindeutig für Laschet aus. Doch es gibt auch Gegenstimmen: Am Donnerstag stellte sich Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff als erster Ministerpräsident der CDU öffentlich hinter den CSU-Vorsitzenden Markus Söder. Auch in Umfragen in der Bevölkerung liegt Söder deutlich vor Laschet.

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