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Plötzlich wird Merkel emotional

Von dpa, pdi

Aktualisiert am 11.06.2021Lesedauer: 2 Min.
"Haben nie ein Problem nicht bewältigt": Bundeskanzlerin Merkel äußerte sich am Donnerstag zu ihrer letzten Ministerpräsidentenkonferenz. (Quelle: Reuters)
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Eigentlich ist die Kanzlerin für ihre Nüchternheit bekannt. Zum Abschied von ihrer letzten regulären Ministerpräsidentenkonferenz als Kanzlerin wählt sie allerdings Worte, die einer Liebeserklärung gleichkommen.

Ausgesprochen emotional und gelöst hat sich Angela Merkel nach ihrer wohl letzten regulären Ministerpräsidentenkonferenz am Donnerstag über ihr Verhältnis zu der Runde geäußert. Mehr noch: Für die als extrem nüchtern bekannte Kanzlerin sind es Abschiedsworte, die fast einer Liebeserklärung gleichkommen. Die Konferenzen seien sicherlich nie einfach gewesen. "Aber sie waren extrem wichtig für Erfolge, die wir gemeinsam erreicht haben." Es gebe "einen gesunden Respekt von beiden Seiten, weil wir wissen: Ohne einander können wir eigentlich gar nichts erreichen."

"Das kommt einem heute ganz verwegen vor"

Zum Abschied habe sie ein Porzellangeschenk aus einer Laboredition bekommen, sagte die Physikerin Merkel. "Das ist gut zu Hause nutzbar und gleichzeitig erinnert es an Chemie und Physik und den Wissenschaftsstandort Berlin." Sie habe in der Sitzung an ihre erste entsprechende Runde im Dezember 2005 erinnert. "Damals habe ich die Ministerpräsidenten im Kabinettssaal versammelt, weil ich dachte, es muss ein bisschen gemütlich werden." Man habe eng beieinander gesessen – "das kommt einem heute in Corona-Zeiten schon ganz verwegen vor".

Die Ministerpräsidenten hätten die Eigenschaft, "sich in allen sehr prekären Fragen doch 16 zu 0 zu einigen", selbst wenn man das manchmal gar nicht für möglich halte, erinnerte Merkel an die schwierigen Verhandlungen zum Bund-Länder-Finanzausgleich. Damals habe der Bund sehr lange gedacht, die Verhandlungen würden nie zu einer einheitlichen Position führen. Am Ende habe es aber natürlich eine 16-zu-0-Position der Länder gegeben.

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Handy der Kanzlerin klingelt

"Es war manchmal schwer, es war konfliktträchtig. Aber wir sind eigentlich nie auseinander gegangen und haben ein Problem nicht bewältigt", sagte die Kanzlerin. "Das spricht auch für die Verfasstheit der Republik." Sie habe während der ganzen Zeit großen Respekt vor der Runde behalten. "Es ist ein forderndes, aber sehr oft bereicherndes Gremium, wenn man da dann ein Resultat erzielt."

Schon zu Beginn der Pressekonferenz sorgte die Kanzlerin für einen ungewöhnlichen Moment als ihr Handy klingelte. Nein, US-Präsident Joe Biden ist es nicht, aber immerhin Vize-Kanzler Olaf Scholz, meinte Merkel. Der hat den Terminplan der Bundeskanzlerin offenbar nicht ganz im Kopf.

Als Regierungssprecher Steffen Seibert nach Beratungen mit den Ministerpräsidenten der Länder gerade die Fragerunden für Journalisten eröffnet, klingelt Merkels Handy. "Herr Biden?", fragt ein Reporter? Merkel entgegnet schmunzelnd: "Nein. Wenn Sie's genau wissen wollen: Herr Scholz. Er hat die PK übersehen." Den amerikanischen Präsidenten Biden wird Merkel jedoch schon am Freitag beim G7-Gipfel im englischen Cornwall treffen.

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  • Annika Leister
Von Miriam Hollstein, Annika Leister
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