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Kanzlerkandidat der Union: Laschet will Bundeskabinett paritätisch aufstellen

Kanzlerkandidat der Union  

Laschet will Bundeskabinett paritätisch aufstellen

23.06.2021, 13:56 Uhr | dpa

Kanzlerkandidat der Union: Laschet will Bundeskabinett paritätisch aufstellen. "Dass sie die populärste Politikerin ist, verstehe ich", sagt Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet über die scheidende Bundeskanzlerin Angela Merkel.

"Dass sie die populärste Politikerin ist, verstehe ich", sagt Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet über die scheidende Bundeskanzlerin Angela Merkel. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa. (Quelle: dpa)

Düsseldorf (dpa/lnw) - Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet will im Fall eines Sieges bei der Bundestagswahl das künftige Kabinett paritätisch aufstellen.

"Das Kabinett, das ich zu bilden die Absicht habe, sollte paritätisch besetzt sein mit Männern und Frauen", betonte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident in Düsseldorf erneut. Auch Ost und West müssten im künftigen Kabinett vertreten sein - "nicht nur Nordrhein-Westfalen".

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hinterlasse "große Fußstapfen", sagte Laschet. "Das weiß jeder, der für dieses Amt antritt." Merkel habe in 16 Jahren Amtszeit vier Weltkrisen gemeistert und sei in Europa und der Welt angesehen. "Dass sie die populärste Politikerin ist, verstehe ich."

Laschet über Lindner: "Trinken ein Bier zusammen"

Zu seinem geplanten gemeinsamen Auftritt mit FDP-Chef Christian Lindner am Freitag aus Anlass des vierten Jahrestags der Unterzeichnung des schwarz-gelben Koalitionsvertrags in NRW sagte der CDU-Chef: "Wir trinken ein Bier zusammen."

Mit Blick auf aktuelle Wahlumfragen, nach denen nach der Bundestagswahl im September auch eine Koalition aus Grünen, SPD und FDP möglich wäre, sagte Laschet: "Ich glaube, eine Ampel wäre für Deutschland von Schaden." Ob die FDP am Ende wirklich in eine solche Regierung eintreten würde, müssten die Liberalen Ende September selbst entscheiden.

Er halte nach wie vor eine Koalition aus CDU und FDP für eine gute Kombination, sagte Laschet. "Das wären mindestens zwei gute Partner für Berlin."

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