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Corona | Söder: "Mit Tests alleine kann man vierte Welle nicht brechen"

Söder kritisiert Corona-Beschlüsse  

"Mit Tests alleine kann man die vierte Welle nicht brechen"

11.08.2021, 08:48 Uhr | dpa

Merkel: "Wir müssen dafür werben, dass geimpft wird"

Die Bundeskanzlerin äußert sich nach dem Corona-Gipfel mit den Ministerpräsidenten. Merkel warnt vor der Delta-Variante und wirbt weiter für "Basisschutzmaßnahmen". Ihre wichtigsten Aussagen im Video. (Quelle: t-online/Reuters)

Beschlüsse des Corona-Gipfels: Wofür Angela Merkel jetzt wirbt – und mit welchen Maßnahmen Ungeimpfte nun rechnen müssen. (Quelle: t-online)


Kaum haben sich die Ministerpräsidenten und die Bundesregierung in Sachen Corona-Strategie geeinigt, kommt Kritik. Der bayerische Ministerpräsident zeigt sich unzufrieden, und macht eine Vorhersage.

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat sich "nicht ganz" zufrieden mit den Ergebnissen der Bund-Länder-Runde zu Corona gezeigt. Es sei ein Ergebnis auf Sicht, sagte der CSU-Politiker am Dienstagabend in den ARD-"Tagesthemen": "Wohl auch ein bisschen geschuldet, dass der eine oder andere in Sorge ist, dass man vor der Bundestagswahl nichts Abschließendes entscheiden will." Daher sei er mit den Beschlüssen "nicht ganz" zufrieden.

Söder betonte erneut, dass eine Debatte über Zugänge nur für Geimpfte und Genesene ("2G") wohl bald folgen wird. Derzeit gilt die 3G-Regel, also Freiheiten für Geimpfte, Getestete und Genesene. "2G wird so oder so ab einem bestimmten Zeitpunkt kommen und mir wäre es lieber, wir würden jetzt ehrlich drüber reden als es zu vertagen bis nach der Bundestagswahl", so Söder. Einige Fußballvereine oder Gastronomen würden bereits jetzt nur für vollständig Geimpfte öffnen. Das sei die Realität. Mit Tests alleine könne man die vierte Welle nicht brechen, sagte Söder.

Kritik auch von Grünen

Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt kritisiert, dass Bund und Länder in der Corona-Krise die epidemische Lage von nationaler Tragweite verlängern wollen. "Das Grundgesetz setzt Freiheitseinschränkungen einen engen Rahmen", sagte Göring-Eckardt dem Nachrichtenportal "t-online". "Eine unveränderte Feststellung der epidemischen Lage halte ich für falsch.

Es braucht für den Herbst eine Regelung, die der neuen Situation und der Zahl Geimpfter Rechnung trägt." Es müssten die Voraussetzungen geschaffen werden "für eine rechtsichere befristete Fortführung bestimmter, auf die aktuelle Covid-19-Situation zugeschnittener, nicht überaus eingriffsintensiver Maßnahmen wie Masken, AHA-Regeln und Tests", forderte Göring-Eckardt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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