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Kirchen thematisieren Corona und Leid von Fl├╝chtlingen

Von dpa
Aktualisiert am 25.12.2021Lesedauer: 2 Min.
Vertreter der Kirchen haben in Weihnachtsgottesdiensten die Corona-Pandemie und Fl├╝chtlinge in den Mittelpunkt ger├╝ckt.
Vertreter der Kirchen haben in Weihnachtsgottesdiensten die Corona-Pandemie und Fl├╝chtlinge in den Mittelpunkt ger├╝ckt. (Quelle: David Inderlied/dpa./dpa)
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Mainz/Limburg (dpa) - Vertreter der Kirchen haben zu Weihnachten Erschwernisse der Corona-Pandemie und das Schicksal von Fl├╝chtlingen in den Mittelpunkt ger├╝ckt.

Der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf sieht angesichts der Pandemie noch kein Ende der gesellschaftlichen Debatten. "Wir feiern Weihnachten in einer Zeit vieler verwundeter Seelen", sagte Kohlgraf nach einem vorab verbreiteten Text seiner Weihnachtspredigt am Samstag im Mainzer Dom. Die einen seien selbst an dem Virus erkrankt, h├Ątten Sorge um ihre berufliche und existenzielle Zukunft oder einen Menschen durch den Tod verloren. Andere f├╝hlten sich verletzt durch ihnen nicht einsichtige Corona-Regeln, sie f├╝hlten sich ausgegrenzt und herabgesetzt. Die Folgen seien laut wahrnehmbar.

Ansprache ├╝ber Selbstzweifel

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg B├Ątzing, sprach in seiner Weihnachtspredigt ├╝ber Selbstzweifel. Viele Menschen auch in privilegierten Gesellschaften wie Deutschland litten darunter, sagte der Limburger Bischof am Samstag im Limburger Dom. Er frage sich, wie es dann erst denjenigen gehen m├╝sse, denen die Lebensgrundlagen systematisch entzogen w├╝rden. "Die fl├╝chten m├╝ssen, weil Versteppung und D├╝rre, Fluten und andere Katastrophen ihren Lebensraum vernichten oder weil sie seit Kindertagen immer nur Krieg und Angst kennen - und dann an den Grenzen Europas auch noch benutzt werden im Kalk├╝l eines autokratischen Machthabers."

Damit spielte B├Ątzing auf die Lage der zwischen Belarus und Polen gestrandeten Fl├╝chtlinge an. Weiter fragte B├Ątzing: "Wie kommen die mit sich selbst klar, denen man nachstellt, nur weil sie beeintr├Ąchtigt sind, eine andere Hautfarbe haben, eine andere Geschlechtsidentit├Ąt, weil sie anders glauben oder einer anderen kulturellen Pr├Ągung angeh├Âren?" Der Glaube k├Ânne helfen, sich selbst zu akzeptieren, sagte B├Ątzing. Denn nach christlicher ├ťberzeugung d├╝rfe sich jeder Mensch so wie er sei von Gott angenommen f├╝hlen.

Der Fuldaer Bischof Michael Gerber erneuerte in seiner Weihnachtspredigt seinen Impfaufruf. Wer im kalten Nebel ohne angemessene Kleidung unterwegs sei, gef├Ąhrde die eigene Gesundheit, wer ohne Scheinwerfer fahre, zudem auch andere, betonte er. Pr├Ąventive Schutzma├čnahmen und insbesondere die Impfung k├Ânne man auch als einen Akt der Dankbarkeit gegen├╝ber Gott verstehen. "Schlie├člich hat er uns den Verstand gegeben, mit dem wir Ursachen erforschen und Gefahren abwenden k├Ânnen", betonte Gerber. "Das Vertrauen auf Gott ersetzt nicht einfach das Vertrauen in die Medizin."

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