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So ist die aktuelle Corona-Lage in Deutschland

Von dpa
Aktualisiert am 14.01.2022Lesedauer: 3 Min.
Shopping in MĂŒnchen (Symbolbild): Omikron breitet sich weiter in Deutschland aus.
Shopping in MĂŒnchen (Symbolbild): Omikron breitet sich weiter in Deutschland aus. (Quelle: Mychelle Vincent/aal.photo/imago images)
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Die Corona-Neuinfektionszahlen in Deutschland erreichten zuletzt Rekordhöhen. Immer hĂ€ufiger steckt nach RKI-Daten die Omikron-Variante dahinter. Was bedeutet das fĂŒr die Lage auf den Intensivstationen?

Die in Deutschland anrollende Omikron-Welle schlĂ€gt sich bisher noch nicht auf den Intensivstationen nieder. Die Zahl der dort behandelten Corona-Infizierten ist erstmals seit Mitte November wieder knapp unter die 3.000er-Marke gesunken, wie aus Daten des Divi-Intensivregisters hervorgeht (Stand: Donnerstag). Seit dem Höhepunkt der vierten Welle im Dezember mit rund 5.000 Corona-Intensivpatienten gleichzeitig ist die Zahl stetig zurĂŒckgegangen. Auch bei den gemeldeten Erstaufnahmen ist der Trend rĂŒcklĂ€ufig. Experten sehen aber noch keinen Grund zur Entwarnung fĂŒr die nĂ€chsten Wochen, unter anderem wegen offener Fragen zu Omikron und einer erwarteten weiteren Zunahme der Ansteckungen.

Generell gibt es einen Zeitverzug, bis ein Infizierter – im schlimmsten Fall – auf der Intensivstation landet. Die Dauer kann je nach Variante variieren, von gut einer Woche bis mehr als zwei; in Bezug auf Omikron gibt es noch keine Gewissheit.

"Einen Wiederanstieg der Zahl der Intensivpatienten in Deutschland dĂŒrften wir noch nicht ganz so schnell sehen", erwartet Christian Karagiannidis, wissenschaftlicher Leiter des Divi-Intensivregisters. WĂ€hrend bei der Delta-Variante rund jeder fĂŒnfte Corona-Patient (20 Prozent), der in ein Krankenhaus kam, intensivmedizinische Versorgung benötigt habe, sei es bei Omikron nur noch ungefĂ€hr jeder zehnte, sagte er. Hinzu kĂ€men die vergleichsweise strengen Maßnahmen in Deutschland, die womöglich zu einer nicht ganz so explosionsartigen Zunahme von Ansteckungen wie in anderen LĂ€ndern fĂŒhren könnten.

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"Ungeimpfte sind derzeit die Hauptklientel auf Intensivstationen"

Der Kölner Professor warnte jedoch davor, Omikron als mild abzutun – auch wenn die Variante per se tatsĂ€chlich weniger krankmachend sei als Delta. "Es besteht ein Risiko auch bei Omikron, insbesondere fĂŒr Menschen ohne Impfung", sagte Karagiannidis. "Ungeimpfte sind derzeit die Hauptklientel auf Intensivstationen." Mit einer Grundimmunisierung oder nach durchgemachter Infektion plus Impfung hingegen sei man gut vor einem schweren Verlauf geschĂŒtzt.

Noch seien auch nicht alle Fragen in Hinblick auf deutsche Besonderheiten geklĂ€rt: "Offen ist: Was passiert, wenn Omikron bei Ă€lteren und hochaltrigen Menschen ankommt? Das bereitet mir noch Sorgen", sagte Karagiannidis. Deutschland habe eine relativ alte Bevölkerung – zum Beispiel im Vergleich zu SĂŒdafrika, wo Omikron entdeckt worden war. Mit Abstand am höchsten sind die Inzidenzen in Deutschland bisher bei Menschen unter 35 Jahren, teils mit Werten um 700 (Stand Donnerstag). FĂŒr die Gruppe 60 bis 79 Jahre gab das RKI die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen mit 133 an, fĂŒr die Menschen ab 80 Jahren mit 95,5.

Die Belastung auf Intensivstationen sei mit rund 3.000 FĂ€llen weiter hoch, schreibt das Robert Koch-Institut (RKI) im Wochenbericht von Donnerstagabend. "Obwohl die Belegungszahlen zurzeit noch rĂŒcklĂ€ufig sind, kann es weiterhin zu regionalen KapazitĂ€tsengpĂ€ssen im intensivmedizinischen Bereich kommen". Laut RKI hat sich Omikron in Deutschland zuletzt weiter stark ausgebreitet, es habe FĂ€lle in fast allen Landkreisen gegeben.

Omikron-Anteil bundesweit nun bei 73 Prozent

In den nĂ€chsten Wochen werde mit einer starken Zunahme der Ansteckungen gerechnet. Omikron sei auch bei Geimpften und Genesenen leichter ĂŒbertragbar. Nach den aktuellsten Daten fĂŒr die erste Kalenderwoche 2022, die auf Meldungen aus den BundeslĂ€ndern basieren und auch VerdachtsfĂ€lle einschließen, machte die Variante laut RKI-Bericht einen Anteil von 73 Prozent aus und ĂŒberwiegt damit. Die bisher vorherrschende Delta-Variante verliert immer mehr an Boden.

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Das RKI verwies auf große regionale Unterschiede beim Omikron-Stand: Der Anteil liege zwischen 11 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern und 96 Prozent in Bremen. FĂŒr Schwankungen und Unterschiede wurden mehrere GrĂŒnde angefĂŒhrt: Es werde nicht ĂŒberall gleich viel auf Varianten getestet, es gebe Verzögerungen in der labordiagnostischen Erfassung und Übermittlung, zudem verlaufe die Ausbreitung ausgehend von BallungsrĂ€umen.

"Erste Studien deuten auf einen geringeren Anteil an Hospitalisierten im Vergleich zu Infektionen mit der Deltavariante bei Infizierten mit vollstĂ€ndiger Impfung bzw. Auffrischimpfung hin", schreibt das RKI im Wochenbericht. FĂŒr eine abschließende Bewertung zur Krankheitsschwere sei die Datenlage aber noch nicht ausreichend.

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Das RKI berichtet, dass fĂŒr einen Teil der gemeldeten Omikron-FĂ€lle Angaben zu Symptomen vorliegen. "Es wurden ĂŒberwiegend keine oder milde Symptome angegeben." Die Menschen, die von Symptomen berichteten, nannten demnach etwa Husten, Schnupfen und Halsschmerzen. 962 Infizierte seien ins Krankenhaus aufgenommen worden, 40 seien gestorben.

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