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Bericht: Mecklenburg-Vorpommern wies ungenaue Inzidenz aus

Fälle unter Ungeimpften  

Bericht: Mecklenburg-Vorpommern wies ungenaue Inzidenz aus

14.01.2022, 22:10 Uhr | t-online

Bericht: Mecklenburg-Vorpommern wies ungenaue Inzidenz aus. Manuela Schwesig: Neben Bayern und Hamburg wies offenbar auch Mecklenburg.Vorpommern ungenaue Inzidenzen aus. (Quelle: imago images/Emmanuele Contini)

Manuela Schwesig: Neben Bayern und Hamburg wies offenbar auch Mecklenburg.Vorpommern ungenaue Inzidenzen aus. (Quelle: Emmanuele Contini/imago images)

Die Inzidenz bei Geimpften liegt bei 70, die bei Ungeimpften bei 1.100? Laut einem Bericht könnte dieser Unterschied bei den Neuinfektionen wohl doch nicht so drastisch gewesen sein.  

Neben Bayern und Hamburg hat einem Bericht zufolge auch Mecklenburg-Vorpommern ungenaue Corona-Inzidenzen von Ungeimpften gemeldet. Am 3. Dezember hatte die Landesregierung in einer Pressemitteilung mitgeteilt, dass die Corona-Inzidenz bei Geimpften in dem Bundesland bei 70 und bei Ungeimpften bei über 1.100 liege. Wie die "Welt" nun berichtet, wurden zu der Zeit Neuinfizierte mit unbekanntem Impfstatus pauschal zu den Ungeimpften gezählt. Das bestätigte das Gesundheitsministerium von Mecklenburg-Vorpommern dem Blatt.

Am 3. Dezember habe es 691 Fälle gegeben, in denen der Impfstatus nicht bekannt war – mehr als die Hälfte aller Neuinfektionen. Nun teilte das Ministerium aber mit, dass mindestens 117 der 691 Fälle bei Geimpften auftraten, mindestens 403 bei Ungeimpften. Der Status der restlichen Infizierten ist weiter unklar. 

FDP-Vize forderte Rücktritt Söders

Ab dem 9. Dezember verzichtete das Landesamt für Gesundheit und Soziales darauf, die Inzidenzen getrennt für Geimpfte und Ungeimpfte auszuweisen. Durch die von Mecklenburg-Vorpommern getroffene Zuteilung fiel aber zuvor der Unterschied zwischen den Inzidenzen womöglich höher aus als er tatsächlich war. Schwesig wie auch der bayerische Ministerpräsident Markus Söder hatten harte Einschränkungen für Ungeimpfte mit diesen Zahlen begründet.

FDP-Vize Wolfgang Kubicki hatte vergangene Woche deswegen den Rücktritt des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder gefordert. "Entweder Markus Söder wollte ein schiefes Bild über die von Ungeimpften ausgehende Infektionsgefahr zeichnen und eine Gruppe von Menschen damit amtlich stigmatisieren – oder er hat seinen Laden nicht im Griff", sagte Kubicki der "Welt". Beides sei Grund genug für einen Rücktritt.

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