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24.000 Euro Spenden – Boris Palmer sammelt für OB-Kampagne

Von dpa
Aktualisiert am 26.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Boris Palmer: "Die Chancen für eine Kandidatur sind sprunghaft gestiegen"
Boris Palmer: "Die Chancen für eine Kandidatur sind sprunghaft gestiegen" (Quelle: Ulmer Pressebildagentur/getty-images-bilder)
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Gegen den Grünen-Oberbürgermeister Tübingens läuft ein Parteiausschlussverfahren. Für eine mögliche Kandidatur ohne Partei startete Boris Palmer jetzt eine Spendenkampagne.

Mehr als 200 Spender haben in zwei Tagen rund 24.000 Euro auf das private Paypal-Konto für die OB-Wahl von Boris Palmer überwiesen. "Das kann man wohl eine Abstimmung mit dem Online-Konto nennen. Ich kann das noch gar nicht fassen. Ich danke allen sehr herzlich, die sich auf diese Weise hinter meine Politik gestellt haben. Die Chancen für eine Kandidatur sind sprunghaft gestiegen", schrieb Palmer auf seiner Facebook-Seite am Mittwoch.

Der Weg bis zum Spendenziel sei schon zu fast einem Viertel geschafft, sagte Palmer. "Weiterhin gilt: Wenn ich mich am Ende gegen eine Kandidatur entscheide, dann überweise ich jeden einzelnen Betrag zurück." Laut Palmer geht ein Grünen-Kandidat, der Parteiunterstützung genießt, mit etwa 100.000 Euro in den Wahlkampf.

Prominente Unterstützer

Palmer hatte kürzlich angekündigt, bei der OB-Wahl seiner Stadt im Herbst nicht mehr als Kandidat der Grünen antreten zu wollen – wegen seines möglichen Rauswurfs aus der Partei. Der 49-Jährige ist seit 2007 OB in der Universitätsstadt.

Auf der Homepage borispalmer.de wirbt der Tübinger Oberbürgermeister seit Montag dafür, ihn finanziell bei einem möglichen Wahlkampf als parteiloser Kandidat für die OB-Wahl im Herbst zu unterstützen. Neu hinzugekommen ist eine Wählerinitiative, in der sich schon mehr als 200 Tübinger für Palmers Kandidatur stark machen.

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"Öffentlich für jemand einzustehen, der so umstritten ist wie ich, ist eine besondere Stärke", betonte Palmer. Unter den Unterstützern von Palmer sind Curevac-Gründer Ingmar Hoerr, Ehrenbürger von Tübingen, und die frühere Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin.

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