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Ethikrat erhebt schwere Vorw├╝rfe gegen Corona-Management

Von afp
Aktualisiert am 04.04.2022Lesedauer: 2 Min.
Alena Buyx: Sie ist Vorsitzende des Deutschen Ethikrates.
Alena Buyx: Sie ist Vorsitzende des Deutschen Ethikrates. (Quelle: Wolfgang Kumm//dpa-bilder)
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In einem Bericht hat der Deutsche Ethikrat auf Fehler in der Bek├Ąmpfung der Corona-Pandemie hingewiesen. Zugleich stellen die Experten aber auch L├Âsungen und Verbesserungen vor.

Der Deutsche Ethikrat hat Fehler und Missst├Ąnde bei der Bew├Ąltigung der Corona-Pandemie in Deutschland benannt. So seien zahlreiche Institutionen wie Gesundheits├Ąmter und Schulen nur unzureichend auf die Krise vorbereitet gewesen und insbesondere vulnerable Gruppen wie Pflegebed├╝rftige zum Teil nicht gut gesch├╝tzt worden, hie├č es in einer am Montag in Berlin ver├Âffentlichten Stellungnahme des Expertengremiums.


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Aber auch alle anderen Menschen blieben "verletzlich" und seien beispielsweise von negativen Folgen der Pandemiema├čnahmen betroffen, mahnten die Fachleute. So litten junge Menschen besonders unter Einschr├Ąnkungen ihrer Ausbildung und ihres Soziallebens. Je l├Ąnger die Pandemie dauerte und je l├Ąnger etwa Schulen von Lockdowns betroffen waren, "desto st├Ąrker vulnerabel wurde die junge Generation", sagte die Ethikratsvorsitzende Alena Buyx und verwies auf die psychischen Belastungen.

Folgen nicht "genug ber├╝cksichtigt"

Die Folgen der Corona-Ma├čnahmen etwa im Bildungsbereich seien "nicht genug ber├╝cksichtigt und gesehen" worden. "Wir rufen nach einer kritischen Aufarbeitung der Krisenbew├Ąltigung und besseren Fehlerkulturen", sagte Buyx.

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Ethikratsmitglied Sigrid Graumann wies darauf hin, dass Initiativen und kreative Ideen von Lehrern oder Sozialarbeitern zur Unterst├╝tzung von Sch├╝lern w├Ąhrend der Schulschlie├čungen "h├Ąufig ausgebremst" worden seien. "Das sollte k├╝nftig nicht mehr so sein", betonte die Sprecherin der zust├Ąndigen Arbeitsgruppe des Ethikrats. Bei allen Ma├čnahmen gegen die Pandemie m├╝sse die soziale Teilhabe gesichert bleiben.

Ma├čnahmen m├╝ssen "demokratisch legitimiert sein"

Der Ethikrat leitet in seiner Stellungnahme eine Reihe von Empfehlungen f├╝r G├╝terabw├Ągungen zwischen Gesundheitsschutz und individueller Freiheit ab. "Ma├čnahmen gegen eine Pandemie m├╝ssen demokratisch legitimiert, ethisch gut begr├╝ndet und zugleich gesellschaftlich akzeptabel sein", erkl├Ąrte Buyx.

In seiner Empfehlung fordert der Ethikrat unter anderem: "Das Potenzial von Ma├čnahmen, gesellschaftliche Spaltungen zu bef├Ârdern, sollte zuk├╝nftig systematisch in Entscheidungen ber├╝cksichtigt werden." Zudem dringen die Experten auf verbesserte Kommunikations- und Informationsstrategien und die Bek├Ąmpfung von Falschinformationen. N├Âtig sei auch eine solide Datenerfassung.

Weiterhin m├╝ssten Institutionen wie Gesundheits├Ąmter, Pflegeheime oder Einrichtungen im Bildungsbereich krisenfester werden. Eine solche Widerstandskraft habe "in etlichen Bereichen gefehlt", sagte Ethikratsmitglied Andreas Lob-H├╝depohl.

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