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Bernd Lucke will Ex-CSU-Vice Peter Gauweiler als AfD-Generalsekretär

CSU-Politiker lehnt ab  

Lucke will Gauweiler als AfD-Generalsekretär

01.04.2015, 23:12 Uhr | t-online.de, dpa

Bernd Lucke will Ex-CSU-Vice Peter Gauweiler als AfD-Generalsekretär. Immer unbequem und streitbar: Peter Gauweiler. (Quelle: dpa)

Immer unbequem und streitbar: Peter Gauweiler. (Quelle: dpa)

Wechselt der ehemalige CSU-Vize Peter Gauweiler zur AfD? Deren Parteichef Bernd Lucke wirbt aktuell heftig um den zurückgetretenen Christsozialen. Nun stellt er Gauweiler sogar einen Posten als Generalsekretär der Partei in Aussicht. Der CSU-Politiker gibt dem AfD-Chef indes einen Korb.

Nachdem Gauweiler von Lucke bereits eine Mitgliedschaft der AfD angeboten bekommen hatte, ging am Mittwoch eine Einladung an den CSU-Rebellen raus. Das sagte ein Pressereferent der Partei gegenüber t-online.de. Darin lädt Lucke Gauweiler zu einem persönlichen Austausch über politische Ziele ein.

Um schmeichelnde Worte ist die Einladung nicht verlegen: Wenn er sich einen Generalsekretär aussuchen könne, dann einen, der aus dem Holz wie Gauweiler geschnitzt sei, heißt es in dem Schreiben. Wie die AfD bestätigte, finden aktuell aber noch keine Gespräche mit dem CSU-Mann statt. Der neu geschaffene Posten des Generalsekretärs in der AfD ist noch nicht besetzt.

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Peter Gauweiler tritt im Streit um die Euro-Rettung zurück - was halten Sie davon?

Gauweiler gibt Lucke einen Korb

Lucke schreibt in der Einladung unter anderem, dass er große Achtung vor der Entscheidung Gauweilers habe. Gauweiler habe genau wie er vor dem Bundesverfassungsgericht gegen die Europolitik geklagt. Seine Klage gegen die Unterstützung verschuldeter Euroländer wurde allerdings schon 2011 von Karlsruhe abgewiesen. Die AfD tritt für einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone ein.

Gauweiler will derweil der CSU treu bleiben. Das Angebot von Lucke schlug er aus. "Er bleibt in der CSU", sagte eine Sprecherin.

Gauweiler hatte am Dienstag nach Streit mit Parteichef Horst Seehofer alle politischen Ämter aufgegeben. Der 65-Jährige erklärte zur Begründung, die CSU-Spitze habe von ihm verlangt, im Bundestag gegen seine Überzeugung die Verlängerung der Griechenland-Hilfen zu billigen.

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