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Linke Bewegung "Aufstehen": Wagenknecht will AfD-Mitglieder loswerden

Linke Bewegung "Aufstehen"  

Wagenknecht will AfD-Mitglieder loswerden

12.12.2018, 07:17 Uhr | dpa

Linke Bewegung "Aufstehen": Wagenknecht will AfD-Mitglieder loswerden. Sahra Wagenknecht: Die Linke-Politikerin will keine AfD-Mitglieder in der Bewegung "Aufstehen". (Quelle: dpa/Ralf Hirschberger)

Sahra Wagenknecht: Die Linke-Politikerin will keine AfD-Mitglieder in der Bewegung "Aufstehen". (Quelle: Ralf Hirschberger/dpa)

AfD und Linkspartei haben vermeintlich nicht viel gemein, doch unter den Unterstützern der linken Bewegung "Aufstehen" von Sahra Wagenknecht sind auch Anhänger der rechten Partei. Einige will die Initiatorin nun loswerden.

Die von Sahra Wagenknecht initiierte linke Sammlungsbewegung "Aufstehen" zieht auch Mitglieder und Wähler der AfD an. Bis zu 100 Unterstützer hätten angegeben, AfD-Mitglieder zu sein, sagte die Linksfraktionschefin der Deutschen Presse-Agentur. Ihnen werde nahegelegt, die Parteimitgliedschaft aufzugeben, "weil das mit dem, was in unserem Gründungsaufruf steht, nicht vereinbar ist".

Deutlich größer sei die Überschneidung mit möglichen AfD-Wählern. "Das sind ja nicht nur Hardcore-Rassisten, sondern viele Leute, die wütend sind, denen es nicht gut geht", sagte Wagenknecht. "Wir wünschen uns, sie für Aufstehen zu gewinnen." Die Bewegung erreiche Milieus, in denen auch die AfD wildere.

100 Tage nach der Gründung hat "Aufstehen" laut Wagenknecht rund 167.000 Unterstützer. Rund 80 Prozent davon hätten angegeben, parteilos zu sein. Rund 11.000 seien Linke-Mitglieder, gut 5.000 SPD-Mitglieder und etwa 1.000 Grüne.

Wagenknecht plant "Frühjahr des Protests"

Noch sei "Aufstehen" keine schlagkräftige Bewegung, sagte Wagenknecht - dafür brauche man ein Mindestmaß von Struktur oder einen Auslöser wie bei den Protesten der "Gelbwesten" in Frankreich. Im kommenden Jahr solle es aber Aktionen geben. "Unser Ziel ist ein Frühjahr des sozialen Protests."

Unter anderem werde debattiert, vor das Kanzleramt zu ziehen und dort mit sozialen Forderungen Druck zu machen. "Jeder, der etwas sozial verändern will, muss sich wünschen, dass Menschen auf die Straße gehen", sagte Wagenknecht.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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