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"Aufstehen"-Webauftritt: Sarah Wagenknecht soll Rechnung nicht zahlen


Streit um unbezahlte Rechnungen
Agentur schaltet Webauftritt der "Aufstehen"-Bewegung ab

Von dpa
Aktualisiert am 16.12.2018Lesedauer: 2 Min.
Frontleute von "Aufstehen" in Berlin: Nun musste sich die Bewegung um Sahra Wagenknecht eine neue Domain für ihre Homepage suchen.Vergrößern des BildesFrontleute von "Aufstehen" in Berlin: Nun musste sich die Bewegung um Sahra Wagenknecht eine neue Domain für ihre Homepage suchen. (Quelle: IPON/imago-images-bilder)
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Die "Aufstehen"-Bewegung um Sahra Wagenknecht war im Sommer mit viel Tamtam gestartet. Jetzt hat die Führung Zoff mit ihrer Werbeagentur – und wohl zwei Unterstützer weniger.

Die Bewegung "Aufstehen" um die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht hat ihre Internetadresse gewechselt. "Die Webseite von Aufstehen ist vorläufig nur noch unter aufstehenbewegung.de zu finden", schrieb Wagenknecht am Samstagnachmittag auf Twitter. Auf diesem Online-Auftritt heißt es zur Begründung: "Hintergrund ist eine juristische Auseinandersetzung mit einer Firma, die versucht, die noch junge Sammlungsbewegung zu beschädigen." Zuerst hat die "Bild" berichtet.

Konkret gehe es um einen Konflikt mit zwei Initiatoren der Bewegung. Sie hätten in der Gründungsphase ehrenamtlich wie alle anderen Initiatoren für "Aufstehen" gearbeitet, unter anderem für den Online-Auftritt. "Im Nachhinein haben sie Aufstehen eine hohe Rechnung präsentiert", steht auf der neuen Webseite. Auch die ursprünglichen Emailadressen der Bewegung waren der Mitteilung zufolge nicht mehr funktionsfähig. Die ursprüngliche Internetadresse der Bewegung lautet www.aufstehen.de.

Ein Mitgründer der Firma, Thomas Schmidt, wies "Bild" zufolge die Vorwürfe zurück: "Wir sind sprachlos darüber, dass Dreiwerk von der Bewegung in die Ecke des unlauteren und gierigen Unternehmers gestellt wird, obwohl alle Entscheidungsträger der Bewegung darum wissen, dass Dreiwerk mit allen Leistungen absprachegemäß in Vorleistung getreten und jetzt zu vergüten ist." Die Zusammenarbeit kündigte Dreiwerk am 21. November, setzte immer wieder neue Zahlungsfristen, so Schmidt laut "Bild": "Ohne Erfolg. Die Rechnungen wurden nicht beglichen." Die Deutsche Presse-Agentur konnte Dreiwerk am Samstagabend nicht erreichen.

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"Aufstehen" war im Sommer gegründet worden. Wagenknecht zufolge hatte die Bewegung zuletzt rund 167.000 Unterstützer.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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