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CDU: Jetzt erteilt FDP-Vize Kubicki Kramp-Karrenbauer Ratschläge

Personaldebatte bei der Union  

Jetzt erteilt FDP-Vize Kubicki Kramp-Karrenbauer Ratschläge

01.11.2019, 08:57 Uhr | dpa

CDU: Jetzt erteilt FDP-Vize Kubicki Kramp-Karrenbauer Ratschläge. Der FDP-Vizechef Wolfgang Kubicki: "So könnte sie viel Luft aus der Debatte über ihre Kompetenz und Führungsfähigkeit nehmen."  (Quelle: imago images)

Der FDP-Vizechef Wolfgang Kubicki: "So könnte sie viel Luft aus der Debatte über ihre Kompetenz und Führungsfähigkeit nehmen." (Quelle: imago images)

Seit dem Wahldebakel in Thüringen reißt die innerparteiliche Kritik an CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer nicht ab. Nun spricht ihr auch noch FDP-Vize Wolfgang Kubicki die Kompetenz ab.

Der FDP-Politiker Wolfgang Kubicki hat CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer die Eignung für Parteivorsitz und Kanzlerkandidatur abgesprochen. In einem Interview riet er ihr, ihren Stellvertreter Armin Laschet als Kandidaten vorzuschlagen. "Annegret Kramp-Karrenbauer wäre klug beraten, von sich aus den Vorschlag zu machen, dass Laschet die Kanzlerkandidatur übernimmt", sagte Kubicki dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "So könnte sie viel Luft aus der Debatte über ihre Kompetenz und Führungsfähigkeit nehmen."

Die Union müsse in dieser Frage Klarheit schaffen, sonst gewinne sie keine Stabilität zurück, riet Kubicki, dessen eigene Partei in Umfragen bei mageren 6 bis 8 Prozent liegt. Für noch besser geeignet als Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidenten Laschet hält der FDP-Vize allerdings Friedrich Merz: "Dann würde in der öffentlichen Debatte wieder mehr darüber gesprochen werden, wie wir Deutschland ökonomisch voranbringen können."
 


Kramp-Karrenbauer zeige immer häufiger, "dass sie nicht in der Lage ist, eine Partei zu führen", sagte Kubicki mit Blick auf den Vorstoß der Verteidigungsministerin für eine international kontrollierte Schutzzone in Nordsyrien kurz vor der Thüringer Landtagswahl. "Eine Vorsitzende, die einer Landespartei mit einem so unausgegorenen, nicht einmal innerparteilich abgestimmten Vorstoß in den Wahlkampf grätscht, beweist: Sie hat kein politisches Gespür."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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