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Christian Lindner entschuldigt sich: "Missglückte Formulierung"

"Missglückte Formulierung"  

Lindner entschuldigt sich nach Sexismusvorwürfen

21.09.2020, 14:40 Uhr | dpa

Christian Lindner entschuldigt sich: "Missglückte Formulierung". Christian Lindner: Auf Twitter hat der FDP-Chef um Nachsicht gebeten. (Quelle: imago images/Christian Spicker)

Christian Lindner: Auf Twitter hat der FDP-Chef um Nachsicht gebeten. (Quelle: Christian Spicker/imago images)

FDP-Chef Christian Lindner verabschiedete Generalsekretärin Linda Teuteberg mit einem Spruch, der für viel Kritik sorgte. Nun bittet Lindner um Verzeihung.

FDP-Chef Christian Lindner hat eine an die bisherige Generalsekretärin Linda Teuteberg gerichtete Bemerkung bedauert, die manche als sexistisch empfunden haben. Er habe auf dem Bundesparteitag in Berlin lediglich die Situation etwas auflockern wollen, sagte Lindner am Montag im "Frühstart" von RTL/ntv. "Mir tut das sehr leid."

Die Bemerkung sei in freier Rede entstanden, betonte Lindner. Sie sei anschließend aufgegriffen und missverstanden worden – "eine missglückte Formulierung also, die eingeladen hat zu allen möglichen Spekulationen". Sollten sich Teuteberg oder andere dadurch "beschwert fühlen", entschuldige er sich dafür.

"#MissionAltherrenwitz statt #MissionAufbruch"

Im Rahmen von Teutebergs Verabschiedung hatte Lindner am Samstag in seiner Rede gesagt: "Ich denke gerne daran, Linda, dass wir in den vergangenen 15 Monaten ungefähr 300 Mal, ich hab' mal so grob überschlagen, ungefähr 300 Mal den Tag zusammen begonnen haben."

Auf das Gelächter im Saal sagte er weiter: "Ich spreche über unser tägliches, morgendliches Telefonat zur politischen Lage. Nicht was ihr jetzt denkt."

Auf Twitter sorgte die Szene anschließend für Kritik. Der CDU-Abgeordnete Matthias Hauer schrieb dort beispielsweise in Anspielung auf das Motto des FDP-Parteitags: "#MissionAltherrenwitz statt #MissionAufbruch."

Schon am Wochenende hatte Lindner auf Twitter um Nachsicht gebeten und von einer missverständlichen Formulierung gesprochen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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