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Habeck stellt dĂŒstere Prognose fĂŒr Klimaziele

Von afp
Aktualisiert am 29.12.2021Lesedauer: 2 Min.
Robert Habeck: Er spricht von drastischen RĂŒckstĂ€nden in der BekĂ€mpfung des Klimawandels, die nun aufgeholt werden mĂŒssen.
Robert Habeck: Er spricht von drastischen RĂŒckstĂ€nden in der BekĂ€mpfung des Klimawandels, die nun aufgeholt werden mĂŒssen. (Quelle: Political-Moments/imago-images-bilder)
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In den kommenden zwei Jahren wird Deutschland womöglich seine Klimaziele verfehlen. Laut Wirtschaftsminister Habeck fĂ€ngt die neue Bundesregierung "mit einem drastischen RĂŒckstand" an.

Der neue Wirtschaftsminister Robert Habeck (GrĂŒne) rechnet damit, dass Deutschland die Ziele des Klimaschutzgesetzes vorerst nicht erreichen wird. "Wir werden unsere Ziele vermutlich auch fĂŒr 2022 noch verfehlen, sogar fĂŒr 2023 wird es schwer genug", sagte Habeck in einem am Mittwoch veröffentlichten Interview mit der "Zeit". "Wir fangen mit einem drastischen RĂŒckstand an."


Die dramatischen Folgen der Klimakrise

Die Erde heizt sich immer weiter auf. Die VerÀnderungen im globalen Klima haben Auswirkungen auf Menschen, Tieren und Pflanzen. Zehn Bilder zeigen die dramatischen Folgen der Klimakrise.
Eine der sichtbarsten Folgen der Klimakrise ist die Eisschmelze und diese hat wiederum Auswirkungen auf EisbĂ€ren. Die Tiere mĂŒssen schon jetzt lĂ€ngere Strecken schwimmen, um festes Eis zu finden, von dem aus sie Robben jagen können.
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Das Klimaschutzgesetz legt Maßnahmen fest, mit denen Deutschland bis zum Jahr 2045 treibhausgasneutral werden soll. Teil des Gesetzes sind verbindliche Sektorziele zur Senkung des CO2-Ausstoßes bis zum Jahr 2030, die fĂŒr jeden Wirtschaftsbereich eine maximale Emissionsmenge festlegen. Sie wird jĂ€hrlich weiter gesenkt.

"Uns geht die Arbeit nicht aus"

Habeck rechnet damit, dass der Strukturwandel durch die Klimapolitik der neuen Bundesregierung zu Frustration in der Bevölkerung fĂŒhren wird: "Es werden neue ArbeitsplĂ€tze entstehen, uns geht die Arbeit nicht aus, ganz im Gegenteil", sagte er der "Zeit". "Aber damit geht einher, dass alte ArbeitsplĂ€tze etwa im Kohlebergbau wegfallen oder sich verĂ€ndern, und das kann individuell oder auch fĂŒr Regionen eine bittere Nachricht werden. Es wird also auch EnttĂ€uschung und vielleicht Zorn geben, da mache ich mir keine Illusionen."

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Habeck widersprach der EinschĂ€tzung, dass es sich beim Atom-Ausstieg bis Ende 2022 um einen Irrtum handele. Ein Politiker, der den Wiederaufbau der Atomenergie fordere, "mĂŒsste dann ja auch sagen, das AtommĂŒll-Endlager möchte ich gern in meinem Wahlkreis haben. Sobald das jemand sagt, werde ich mich wieder mit dem Thema befassen." Er sehe nicht, dass der Anti-Atom-Konsens in Deutschland aufweiche.

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