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Sea-Watch-Kapitänin Rackete ist frei

Von dpa, rtr, t-online, jmt

Aktualisiert am 02.07.2019Lesedauer: 2 Min.
Carola Rackete wird von Sicherheitskräften in ein Auto gebracht: Ihr droht eine lange Haftstrafe in Italien.
Carola Rackete wird von Sicherheitskräften in ein Auto gebracht: Ihr droht eine lange Haftstrafe in Italien. (Quelle: Guglielmo Mangiapane/Reuters-bilder)
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Carola Rackete ist wieder auf freiem Fuß. Die in Italien bislang unter Hausarrest stehende Kapitänin des Rettungsschiffes "Sea-Watch 3" soll offenbar ausgewiesen werden.

Die Kapitänin der deutschen Hilfsorganisation Sea-Watch, Carola Rackete, ist frei. Ein italienischer Ermittlungsrichter hob den Hausarrest gegen die 31-Jährige auf, wie die Nachrichtenagentur Ansa am Dienstagabend berichtete. Italiens Innenminister Matteo Salvini erklärte gleichzeitig, die Ausweisung Racketes sei vorbereitet. Sie stelle eine Gefahr für die nationale Sicherheit dar.

"Es gab keinen Grund, sie festzunehmen"

Die Hilfsorganisation Sea-Watch bestätigte die Entwicklungen. "Wir sind erleichtert, dass unsere Kapitänin frei ist!", schrieb die Gruppe im Kurzmitteilungsdienst Twitter. "Es gab keinen Grund, sie festnehmen zu lassen, da sie sich lediglich für Menschenrechte im Mittelmeerraum eingesetzt und Verantwortung übernommen hat, wo keine europäische Regierung es tat."

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Rackete hatte vergangene Woche das Rettungsschiff "Sea-Watch 3" mit mehr als 40 Migranten an Bord unerlaubt in die italienischen Hoheitsgewässer gesteuert. In der Nacht auf Samstag fuhr sie – ebenfalls trotz eines Verbots – in den Hafen der sizilianischen Insel Lampedusa. Deswegen erheben italienische Justizbehörden schwere Vorwürfe gegen sie. Ihr drohen zwei Prozesse, die in langen Haftstrafen enden könnten.

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Die Staatsanwaltschaft wirft ihr unter anderem vor, Widerstand gegen ein Kriegsschiff geleistet zu haben, was mit bis zu 13 Jahren Haft bestraft werden kann. Zudem wird wegen Begünstigung illegaler Migration ermittelt. Die "Sea-Watch 3" wurde beschlagnahmt.


Die deutsche Organisation Sea-Watch hatte nach der Rettung von insgesamt 53 Migranten vor der libyschen Küste am 12. Juni mehr als zwei Wochen auf dem Meer vergeblich auf eine Erlaubnis zum Anlegen in Italien gewartet. Italien will keine NGO-Schiffe anlegen lassen, wenn es keine Sicherheit gibt, dass die Migranten auf andere EU-Staaten verteilt werden. Rackete rechtfertigte ihre Entscheidung, das Anlegen zu erzwingen, mit der verzweifelten Lage an Bord und der Sorge, dass Migranten über Bord in den Tod springen könnten.

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