Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomePanoramaBuntes

Mastodon: Älteste je gefundene DNA in Grönland entdeckt


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextUSA: Putin verstößt gegen Atom-VertragSymbolbild für einen TextUngewöhnliches Gewitter über Berlin
BVB-Star verlässt Dortmund
Symbolbild für einen TextFrau verschwindet bei Meeting spurlosSymbolbild für einen TextAktivisten entern ÖlfrachterSymbolbild für einen TextPolizistenmörder erneut vor GerichtSymbolbild für einen TextNach 140 Jahren: Metzgerei schließtSymbolbild für einen Text107 Millionen: Eurojackpot geknacktSymbolbild für einen TextUkraine nutzte verbotene MinenSymbolbild für einen TextTrotz Skandals: Kultfilm erhält FortsetzungSymbolbild für einen TextSchockierende Studie aus GroßbritannienSymbolbild für einen Watson TeaserRTL-Star über plötzliches Show-AusSymbolbild für einen TextJackpot - 500.000 Casino-Chips geschenkt
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

Älteste je gefundene DNA in Grönland entdeckt

Von t-online, wan

Aktualisiert am 08.12.2022Lesedauer: 2 Min.
Zeichnung eines Mastodons (Symbolbild): Die Ur-Elefanten waren wohl auch in Grönland unterwegs.
Zeichnung eines Mastodons (Symbolbild): Die Ur-Elefanten waren wohl auch in Grönland unterwegs. (Quelle: imago stock&people)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Forscher haben in Grönland DNA-Teile entdeckt, die etwa zwei Millionen Jahre alt sind. Sie geben Hinweise auf die Umwelt zu dieser Zeit und die dort lebenden Tiere.

In gefrorener Erde und Eis in Grönland sind die ältesten bislang bekannten Teile von DNA-Erbsubstanz gefunden worden. Sie sollen etwa zwei Millionen Jahre alt sein. Über eine entsprechende Studie berichtet das Wissenschafts-Journal "Nature". Die Spuren von Erbsubstanz sind Zeugnisse einer einst sehr belebten Polarregion. Was heute weitgehend von Eis bedeckt ist, wurde von Tieren wie Mastodons – die kleineren Versionen der Mammuts – sowie Rehen, Lemmingen und Gänsen bevölkert. "Niemand hätte dieses Ökosystem zu diesem Zeitpunkt in Nordgrönland vorhergesagt", sagt Eske Willerslev, Paläogenetikerin an der Universität Kopenhagen gegenüber "Nature".

Loading...
Symbolbild für eingebettete Inhalte

Embed

Eine Mischung aus vorteilhaften Temperaturen und arktischen Bäumen sowie an die Bedingungen angepasste Tiere hat nach Angaben der Forscher damals ein Ökosystem geschaffen, wie wir es heute nicht mehr kennen. Man könnte die DNA-Funde auch nutzen, um genetische Anpassungen an Klimaveränderungen besser nachzuvollziehen, sagen die Wissenschaftler.

Empfohlener externer Inhalt
Twitter
Twitter

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Twitter-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Twitter-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Neue Erkenntnisse über Lebensräume

An der Studie waren Forscher aus Dänemark beteiligt, die kleinste Mengen an Sedimenten untersuchten, die bereits 2006 in der København Foundation gefunden wurden. Dieses Gebiet liegt am Ende eines Fjordes ganz im Norden Grönlands. Im Rahmen ihrer Untersuchungen verglichen sie die uralten DNA-Funde mit bereits vorhandenen Sequenzen ausgestorbener und noch lebender Tiere, Pflanzen und Organismen. Sie fanden dabei bislang unbekannte Arten. Gerade die Hinweise auf Mastodons sind ungewöhnlich, weil diese Ur-Elefanten meistens weiter südlich lebten, wie Funde belegen. Bislang waren lediglich die verwandten Mammuts in Sibirien ausgegraben worden.

Grönland war zu dieser Zeit etwa 10 bis 17 Grad wärmer als es heute ist. Allerdings kamen nicht sehr viele Fossilien und Pflanzenreste ans Tageslicht. Umso wichtiger sind die DNA-Reste, die ein genaueres Bild der Insel und seiner Geschichte zeichnen. Offenbar waren weitaus mehr Baumarten vorhanden als bisher bekannt, darunter auch Zedern. Was man nicht fand, waren Spuren von Bären, Wölfen oder Tigern – auch wenn die Forscher denken, dass diese damals ebenfalls dort gelebt haben müssten.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • nature.com: "Oldest-ever DNA shows mastodons roamed Greenland 2 million years ago" (englisch)
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Frau stiehlt Chicken Wings im Wert von 1,5 Millionen Dollar
Von Tobias Eßer
  • Annika Leister
Von Annika Leister
Justiz & Kriminalität
Kriminalfälle




t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website