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Kreuzfahrt steckt fest: "Ich will nur noch von diesem Schiff runter"

Von t-online, cry, lw

Aktualisiert am 03.01.2023Lesedauer: 2 Min.
Die Viking Orion im Hafen von Hong Kong (Archivbild): Seit dem 26. Dezember plagt ein Bewuchs des Schiffrumpfes Crew und Passagiere. Bis er beseitigt ist, können sie nicht an Land gehen.
Die Viking Orion (Archivbild): Seit dem 26. Dezember plagt ein Bewuchs des Schiffsrumpfes Crew und Passagiere. (Quelle: Grant Rooney/ IMAGO)
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Statt das Jahr entspannt zu beginnen, sind Hunderte Kreuzfahrtpassagiere der "Viking Orion" auf dem Wasser gefangen. Ein weiterer Stopp fiel aus.

Einige Passagiere der "Viking Orion" hatten wegen der Corona-Pandemie mehrere Jahre darauf gewartet, in See stechen zu können. Doch die Kreuzfahrt von Neuseeland nach Australien hat sich nun als Reinfall entpuppt. Insgesamt rund 800 Gäste sitzen derzeit vor Australien fest. Mehrere australische und neuseeländische Häfen haben dem knapp 230 Meter langen Schiff die Einfahrt verweigert, darunter Christchurch und Dunedin in Neuseeland sowie Hobart in Tasmanien.

Grund für diese Zwangspause ist ein "maritimer Bewuchs" am Rumpf der "Viking Orion", wie die Australian Associated Press berichtete. Dabei handle es sich wahrscheinlich um einen Pilzbefall, der im Fachjargon als "Bio Fouling" bezeichnet wird. Die australische Schifffahrtsbehörde ordnete eine gründliche Reinigung des Rumpfes an, um mögliche Kontaminationen in den Hafenbecken zu vermeiden. Erst wenn diese erfolgt ist, darf das Kreuzfahrtschiff wieder anlegen.

Reinigung durch Spezialtaucher nicht ausreichend

Das Unternehmen Viking Cruises, dem die "Orion" gehört, hatte den Befall daraufhin von professionellen Tauchern entfernen lassen. Die Passagiere hofften, dies könne den nächsten planmäßigen Stopp am Montag in Melbourne ermöglichen. Doch dann berichteten Gäste am Sonntag, der Kapitän habe auch diesen Halt abgesagt. Es bedürfe einer weiteren zweitägigen Spezialreinigung, so ein Passagier auf Twitter.

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Bereits am zweiten Weihnachtsfeiertag, kurz nach Beginn der Kreuzfahrt, hatte sich das Problem des "Bio Foulings" angedeutet, seitdem sind keine Landgänge mehr möglich. Insgesamt sind bisher vier von acht regulären Stopps ausgefallen, der jüngst gestrichene Halt in Melbourne ist somit der fünfte. Die nächste Gelegenheit, von Bord zu gehen, bietet sich den Passagieren der britischen BBC zufolge am 4. Januar in Sydney. Noch ist jedoch unklar, ob die Gäste das Schiff dort wirklich verlassen dürfen.

"Ich will nur noch von diesem Schiff runter"

Manche Passagiere äußerten sich in den sozialen Medien aufgebracht über die unerwartete Wendung ihrer Reise. So schrieb eine US-amerikanische Politikprofessorin an Bord, der Trip habe ihr Neuseeland und Australien verdorben. "Ich will nur noch von diesem Schiff runter und endlich nach Hause", lautet ihr Fazit. "Die Frustration und Wut der Passagiere wird immer größer", sagte ein Passagier der BBC.

Eine Frau bezeichnete den Urlaub auf Twitter als "Höllentrip". "Ich habe wiederholt geweint, sowohl wegen des beträchtlichen finanziellen Verlusts, nachdem ich zwei Jahre lang gespart hatte, als auch wegen des Verlusts von Erinnerungen und Erfahrungen", schrieb sie laut BBC.

In einem Schreiben vom Freitag entschuldigte sich der Kapitän des Schiffes dafür, dass "die derzeitige Kreuzfahrt nicht Ihren Erwartungen entspricht" und sagte, ein Mitglied des Viking-Kundenbetreuungsteams werde den Gästen in den kommenden Tagen ein "angepasstes Entschädigungsangebot" unterbreiten.

Die "Viking Orion" ist dem Kreuzfahrtunternehmen zufolge 227 Meter lang und bietet Platz für 930 Passagiere. Das Schiff wurde 2018 gebaut.

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Verwendete Quellen
  • Twitter-Profile der Passagiere Megan Remmel und Kenn Heydrick
  • vikingcruises.com: "Viking Orion" (englisch)
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