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USA: Mann kauft millionenteures Fabergé-Ei zum Spottpreis

Auf Flohmarkt entdeckt  

US-Schrotthändler kauft millionenteures Fabergé-Ei zum Spottpreis

20.03.2014, 19:33 Uhr | dpa-AFX

USA: Mann kauft millionenteures Fabergé-Ei zum Spottpreis . Ein Schrotthändler aus den USA hat auf einem Flohmarkt dieses millionenschwere Kunstwerk des Petersburger Hof-Kunstschmieds Carl Peter Fabergé entdeckt. (Quelle: Reuters)

Ein Schrotthändler aus den USA hat auf einem Flohmarkt dieses millionenschwere Kunstwerk des Petersburger Hof-Kunstschmieds Carl Peter Fabergé entdeckt. (Quelle: Reuters)

Ein Schrotthändler aus den USA hat britischen Medienberichten zufolge auf einem Flohmarkt ein Fabergé-Ei im Millionenwert zum Spottpreis ergattert. Der Mann habe das goldene Ei für 13.000 Dollar (umgerechnet knapp 10.000 Euro) auf einem Trödelmarkt im Mittleren Westen der USA gekauft. Die britischen Medien beriefen sich auf den Londoner Kunstexperten Kieran McCarthy.

Der Händler wollte das künstlerisch gestaltete Ei ursprünglich zum Materialwert weiterverkaufen - bekam aber nicht mehr als seinen Einkaufspreis geboten. So tippte er die Worte "Ei" und "Vacheron Constantin" - den Namen der Uhr, die sich in dem Kunstwerk befindet - in die Internet-Suchmaschine Google ein und traute seinen Augen nicht.

Wert des Eis wird auf 24 Millionen Euro geschätzt

Auf diese Weise kam ein Prozess in Gang, der den Mann zum Londoner Fabergé-Experten McCarthy führte und ihn schließlich zum Millionär machte. Der Wert des Kunstwerks wird laut Angaben von McCarthy auf rund 24 Millionen Euro geschätzt. Das Ei, vom Petersburger Hof-Kunstschmied Carl Peter Fabergé gefertigt, hatte Zar Alexander III. im Jahr 1887 seiner Gemahlin Maria Fjodorovna zu Ostern geschenkt.

"Unglaublichster aller Funde"

McCarthy, der das Ei nach eigenen Angaben auf einem Küchentisch in einem kleinen Ort im Mittleren Westen in Augenschein genommen hat, bezeichnete es den Berichten zufolge als "unglaublichsten aller Funde". McCarthy kaufte das Ei im Auftrag eines privaten Sammlers an. Es soll Mitte April für einige Tage in London ausgestellt werden.

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