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Hai-Maskottchen muss wegen Burka-Verbot Strafe zahlen

t-online, Lena Treichel

09.10.2017Lesedauer: 1 Min.
Das Burkaverbot in Österreich gilt seit dem 1. Oktober 2017.
Das Burkaverbot in Österreich gilt seit dem 1. Oktober 2017. (Quelle: Gwendoline LeGoff/imago-images-bilder)
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Das neu verhängte Vermummungsverbot in Österreich ist einem Maskottchen zum Verhängnis geworden: Die Technikkette "McShark" engagierte einen Mann, der im Hai-Kostüm für den Laden werben sollte. Die Folgen: eine Anzeige und eine Geldstrafe.

Wiener Polizisten verlangten von dem Mann, er solle seinen Haikopf ablegen. Das berichtete "heute.at". Das Maskottchen allerdings sah das nicht ein: "Ich mache hier nur meinen Job." Es folgte eine Diskussion mit der Polizei, die damit endete, dass der Mann eine Anzeige wegen Widerstands und eine Geldbuße kassierte.

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Geplant war die ganze Marketingaktion von Eugen Prosquills Werbeagentur "Warda Network". Er zeigte sich nach dem Vorfall schockiert: "Ich wusste nicht, dass das Gesetz so weit reicht, dass auch Maskottchen davon betroffen sind. Es wäre schade, wenn es ab jetzt keine Maskottchen mehr geben würde." Die Agentur nahm den Vorfall allerdings mit Humor und teilte die Geschichte bei Facebook.

Seit dem 1.Oktober dieses Jahres gilt in Österreich ein Verhüllungsverbot. Burka und Nikab sind verboten. Darunter fallen allerdings auch Verkleidungen aller Art, bei denen das Gesicht vermummt ist – also auch Kostüme von Werbemaskottchen.

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