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Weltraum-Tomaten: Deutscher Satellit mit Gewächshaus ins All gestartet


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Deutscher Satellit mit Gewächshaus ins All gestartet

Von dpa, afp
Aktualisiert am 04.12.2018Lesedauer: 2 Min.
"Eu:CROPIS" - Satellit mit Gewächshaus
Mitarbeiter verpacken den Satellit Eu:CROPIS: Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) will im Weltall ein Gewächshaus für den Einsatz auf dem Mond oder Mars testen. (Quelle: dpa-bilder)
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Ein deutscher Satellit zur Erprobung von Gewächshäusern für Mond und Mars ist im vierten Anlauf ins All gestartet. Das Ziel: Astronauten bei Missionen mit frischen Tomaten und anderem Gemüse zu versorgen.

Ein Gewächshaus-Satellit des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), mit dem der Anbau von Tomaten und anderem Gemüse auf dem Mond oder Mars getestet werden soll, ist erfolgreich ins All gestartet. "Eu:Cropis" sei am Montag von der Vandenberg Air Force Base in den USA aus an Bord einer Rakete des privaten Raumfahrtunternehmens SpaceX losgeflogen, teilten SpaceX und das DLR mit.

Auf dem Satelliten befinden sich zwei biologische Lebenserhaltungssysteme. Im Zuge der Eucropis-Mission sollen dort kleine Weltraumtomaten heranwachsen und dabei wichtige Erkenntnisse über die Versorgung von Astronauten auf künftigen Langzeitmissionen zum Mond und zu unserem Nachbarplaneten Mars liefern.

An Bord: Gewächshäuser, Biofilter, Zwergtomatensamen, Urin, Algen

Die Lebenserhaltungssysteme an Bord des Satelliten umfassen nach Angaben des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zwei Gewächshäuser, Biofilter, Zwergtomatensamen, einzellige Algen und synthetischen Urin. Die Samen sollen im Weltall keimen. Durch die erfolgreiche Umwandlung des Urins in eine Düngemittellösung sollen dann - unter den wachsamen Augen von Kameras - die Tomaten wachsen.

Eucropis soll während seiner Mission auf einer erdnahen Umlaufbahn in 600 Kilometern Höhe um seine eigene Achse rotieren und dabei im Innern zunächst Schwerkraft wie auf dem Mond und später Mars-Gravitation erzeugen. Dabei müssen sich die kleinen Tomaten an die verminderte Schwerkraft anpassen: Auf dem Mond herrscht etwa ein Sechstel der Erdanziehungskraft, auf dem Roten Planeten Mars etwa ein Drittel.

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Gesteuert aus Oberpfaffenhofen

Entwickelt und gebaut wurde der etwa einen Kubikmeter große und 230 Kilogramm schwere Satellit vom DLR und der Friedrich-Alexander-Universität Nürnberg-Erlangen. Gesteuert wird Eucropis vom DLR-Kontrollzentrum in Oberpfaffenhofen.


Die Erststufe der Rakete, die bereits zum zweiten Mal wiederverwendet worden war, landete danach erfolgreich auf einem speziellen Auffang-Schiff im Pazifik. Zuvor hatte der Start mehrmals verschoben werden müssen, unter anderem wegen Wartungsarbeiten an der Trägerrakete.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa, afp
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