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Neu-Delhi: Deutscher strandet wegen Corona am Airport in Indien


Deutscher lebte wochenlang am Flughafen in Neu-Delhi

Von t-online, mja, ds

Aktualisiert am 12.05.2020Lesedauer: 2 Min.
Innenbereich des Flughafens in Neu-Delhi: Ein 40-jähriger Tourist aus Deutschland ist wegen des Corona-Lockdowns hier gestrandet.
Innenbereich des Flughafens in Neu-Delhi: Ein 40-jähriger Tourist aus Deutschland ist wegen des Corona-Lockdowns hier gestrandet. (Quelle: imago-images-bilder)
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Der Fall erinnert an Tom Hanks und den Film "Terminal": Im indischen Neu-Delhi war ein Deutscher wochenlang wegen der Corona-Krise am Flughafen gestrandet. Nun hat er einen Flug in Richtung Heimat bekommen.

Edgar Z. hat endlich seinen Flieger in Richtung Europa bekommen – mit 55 Tagen Verspätung. Der 40 Jahre alte Deutsche wollte eigentlich bereits Mitte März von Vietnam aus über die Türkei zurück in die Heimat reisen. Doch dann kam Corona, und Z. steckte von einem Tag auf den anderen am Flughafen in Neu-Delhi (Indien) fest. Am 18. März war das, in Indien wollte der Tourist lediglich zwischenlanden.

Doch dort ging es plötzlich nicht mehr weiter: Alle Flüge aus und in die Türkei wurden an jenem Tag gestrichen. Edgar Z. befand sich im Transitbereich des Flughafens und wartete. Indien befindet sich zu dieser Zeit im Shutdown. Edgar Z. wurde laut einem Zeitungsbericht nicht von der deutschen Botschaft unterstützt – anders als andere internationale Reisende, die durch ihre Ländern jeweils außerhalb des Flughafens untergebracht werden konnten.

Kriminelle Vergangenheit: Botschaft verwehrt Unterstützung

Der 40-Jährige ist den Angaben zufolge zweifach vorbestraft. Deshalb soll ihm die Unterstützung zunächst verwehrt worden sein. Unklar war ebenfalls, ob der Mann überhaupt nach Deutschland zurück wollte. Ein Mitarbeiter des Flughafens berichtete der "Times of India": "Er wird richtig wütend, wenn es darum geht, ihn nach Deutschland zu fliegen."

Nun aber sitzt Z. in einer KLM-Maschine nach Amsterdam. Zuvor war er negativ auf das Coronavirus getestet worden, berichtet die Newsplattform "ANI".

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Edgar Z. hatte seine Zeit im Transitbereich vor allem mit Lesen und Telefonieren verbrach. So berichteten es Sicherheitsleute der "Hindustan Times". Sein Fall erinnert an den Film "Terminal" des amerikanischen Regisseurs Steven Spielberg mit Tom Hanks in der Hauptrolle. Z. versorgte sich in den noch geöffneten Fast-Food-Restaurants mit Essen. Von Mitarbeitern des Flughafens soll er einen Liegestuhl, ein Moskitonetz und Zahnpasta bekommen haben.

Der Text wurde aktualisiert mit einer Information aus der "Times of India", wonach der Mann möglicherweise gar nicht nach Deutschland möchte.

Verwendete Quellen
  • "Reisereporter": Deutscher lebt seit 54 Tagen am Delhi-Airport
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