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Grabungen in Israel: Jugendliche finden 1.100 Jahre alten Goldschatz

1.100 Jahre alter Goldschatz  

Grabungen in Israel: Jugendliche finden über 400 Goldmünzen

24.08.2020, 17:37 Uhr | dpa

Genug für eine Luxusvilla - Münzschatz in Israel geborgen

Zwei Jugendliche, die freiwillig bei Ausgrabungen in Israel halfen, sind auf Hunderte Münzen gestoßen - ein Ausnahmefund aus purem Gold. (Quelle: Reuters)

Bei Ausgrabungen in Israel: Jugendliche finden einen über Tausend Jahre alten Goldschatz (Quelle: Reuters)


Am vergangenen Dienstag hatten zwei Jugendliche in Israel mehr als 400 Goldmünzen ausgegraben. Wie Forscher der israelischen Altertumsbehörde mitteilten, seien die Münzen in einem sehr guten Zustand.

Zwei Jugendliche haben bei einer Grabung in Israel einen Goldschatz entdeckt. Der äußerst seltene Fund bestehe aus 425 Münzen, die vor 1.100 Jahren vergraben worden seien, teilten die Forscher Liat Nadav-Ziv und Elie Haddad von der israelischen Altertumsbehörde am Montag mit. Die meisten Münzen stammten aus der Zeit der Abbasiden. Sie seien in einem exzellenten Zustand – als wenn sie erst gestern vergraben worden wären.

Die fulminanten Bilder sehen Sie oben im Video – oder hier.

"Ich bemerkte, dass es Goldmünzen waren"

Die Jugendlichen beteiligten sich den Angaben nach an einem Freiwilligendienst vor ihrer Militärzeit. Sie machten den Fund am vergangenen Dienstag einem Medienbericht zufolge nahe der Stadt Javne. Einer von ihnen, Oz Cohen, sagte laut Mitteilung, er habe im Boden etwas entdeckt, das ausgesehen habe wie dünne Blätter. "Als ich genauer hinsah, bemerkte ich, dass es Goldmünzen waren. Es war wirklich aufregend, einen solch besonderen und alten Schatz zu finden."

Der Münzexperte Robert Kool von der Altertumsbehörde sagte, die Münzen seien aus purem Gold gefertigt. Ihr Gesamtgewicht betrage etwa 845 Gramm. Sie stammten aus dem späten neunten Jahrhundert. Zu dieser Zeit habe sich das Kalifat der Abbasiden von Persien im Osten bis Nordafrika im Westen erstreckt, Zentrum sei Bagdad gewesen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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