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Aufregung in Brasilien wegen McDonalds-Toiletten

Unisex-WC  

Aufregung in Brasilien wegen McDonalds-Toiletten

15.11.2021, 03:34 Uhr | AFP, joh

Aufregung in Brasilien wegen McDonalds-Toiletten. Ein Schild zeigt an, dass eine Toilette von Frauen und Männern benutzt werden kann (Symbolbild): In Brasilien hat ein Unisex-WC jetzt für Proteste gesorgt. (Quelle: imago images/AndreyPopov)

Ein Schild zeigt an, dass eine Toilette von Frauen und Männern benutzt werden kann (Symbolbild): In Brasilien hat ein Unisex-WC jetzt für Proteste gesorgt. (Quelle: AndreyPopov/imago images)

In Brasilien gibt es eine Diskussion in den sozialen Medien wegen neuer Unisex-Toiletten bei McDonalds. Das Video einer Frau macht die Runde, die von "Kommunismus in Bauru" sprach. Jetzt schritt das Gesundheitsamt ein.

Unisex-Toiletten in einem Restaurant der Fastfood-Kette McDonalds haben in Brasilien eine Kontroverse ausgelöst. Die Behörden der Stadt Bauru im Bundesstaat São Paolo forderten das Unternehmen auf, geschlechtergetrennte Sanitäreinrichtungen zur Verfügung zu stellen. Zuvor hatte ein Video einer empörten McDonalds-Kundin in den Online-Netzwerken große Aufmerksamkeit erhalten.

"Ich will, dass alle das sehen, das ist absurd!", echauffiert die Frau sich in dem Video. "Die Jungs benutzen dieselben Toiletten. Kommunismus in Bauru, welch eine Schande." Mehrere konservative Politiker schlossen sich der Kritik an.

"Bezüglich des im Internet kursierenden Videos über die Toiletten einer Fastfood-Kette hat sich die Sanitäraufsicht vor Ort begeben und festgestellt, dass die sanitären Normen der Gemeinde nicht eingehalten wurden", erklärte die Bürgermeisterin Suéllen Rosim auf Twitter. Das Unternehmen habe nun 15 Tage Zeit, um Abhilfe zu schaffen.

Die Toiletten in der fraglichen McDonalds-Filiale bestehen aus einzelnen Toiletten-Kabinen mit gemeinsamem Eingang und Waschbecken. Das Unternehmen erklärte, es setzte bewusst auf diese "individuellen Kabinen", damit "alle Menschen sich bei der Benutzung wohl fühlen". Es stehe mit den örtlichen Behörden in Kontakt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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