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Urteil in den USA: Frau muss in Fastfood-Restaurant arbeiten


Mitarbeiterin mit Essen beworfen
Richter verdonnert Frau zu Arbeit in Fastfood-Restaurant

Von t-online, lw

06.12.2023Lesedauer: 2 Min.
Chipotle in den USA (Archivbild): Die Frau fand ihr bestelltes Essen "eklig".Vergrößern des BildesChipotle in den USA (Archivbild): Die Frau fand ihr bestelltes Essen "eklig". (Quelle: CLIFFORD OTO/THE STOCKTON RECORD/imago images)
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Beim Mexikaner griff eine Frau eine Angestellte an, weil ihr das Essen nicht passte. Der Richter machte der Angeklagten daraufhin ein Angebot.

Weil sie eine Mitarbeiterin in einem Fastfood-Restaurant angegriffen hat, muss eine Frau in den USA zwei Monate in einem derartigen Betrieb arbeiten. Wie die der britische Fernsehsender BBC berichtete, hatte der Richter die 39-Jährige zunächst zu einer Geldstrafe und 180 Tagen Gefängnis verurteilt, davon 90 zur Bewährung ausgesetzt.

Doch schließlich änderte er seine Meinung. "Sie haben Ihre Burrito-Schüssel nicht so bekommen, wie Sie sie mögen, und das ist Ihre Reaktion?", fragte er die Angeklagte dem Bericht zufolge beim Prozess in Parma im Bundesstaat Ohio. "Dieses Verhalten ist nicht akzeptabel."

Daraufhin bot er der Beschuldigten an, sie könne sich 60 Tage Gefängnis sparen, wenn sie zwei Monate lang mindestens 20 Stunden pro Woche in einem Fastfood-Restaurant arbeite. Die 39-Jährige willigte ein.

"Ekelhaftes" Essen

Der Vorfall zwischen der Angeklagten und der Mitarbeiterin hatte sich Anfang September in einer Chipotle-Filiale ereignet, wie die BBC berichtete. Die Beschuldigte sagte vor Gericht aus, ihr Essen habe "ekelhaft" ausgesehen, deshalb habe Sie die Angestellte angeschrien.

Letztere sagte der "Washington Post", sie habe ihre 17-jährige Kollegin schützen wollen, die von der Angeklagten verbal attackiert worden sei. Dann habe die Frau ihr die Bowl ins Gesicht geworfen. Das Essen sei heiß gewesen und habe ihr Gesicht verbrannt, so die Mitarbeiterin. Sie sei von dem Vorfall traumatisiert und habe ihren Job bei dem mexikanischen Restaurant gekündigt.

Der Richter scherzte schlussendlich in Richtung der Angeklagten: "Ich wette, dass Sie mit dem Essen, das Sie im Gefängnis bekommen werden, nicht zufrieden sein werden."

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