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Gewitter und Regenfälle führten örtlich zu Chaos

Aktualisiert am 27.07.2021Lesedauer: 4 Min.
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Schwere Unwetter und heftige Regenfälle haben am Freitag und in der Nacht zum Samstag Bäume entwurzelt und zu Überflutungen geführt. Besonders im Südwesten traten Flüsse über die Ufer. In einigen Regionen Brandenburgs, besonders im Raum Kyritz, fielen Bäume und abgerissene Äste auf Straßen, die zeitweise gesperrt werden mussten.

Die Feuerwehr sei zu mehr als 130 Einsätzen im Raum Kyritz ausgerückt. Keller liefen mit Wasser voll und mussten ausgepumpt werden. Menschen seien nach bisherigen Erkenntnissen nicht verletzt worden, sagte eine Sprecherin des Lagezentrums im Innenministerium in Potsdam am Samstag.

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Mehrere Blitzeinschläge

An mehreren Stellen in Brandenburg schlugen Blitze ein. Sie setzen die Dachstühle von Wohnhäusern in Guben und Müncheberg in Brand. Die Bewohner konnten sich den Angaben zufolge in Sicherheit bringen, sie kamen bei Verwandten und Bekannten unter. In Hasenfelde brannte der Dachstuhl einer Scheune, nachdem ein Blitz eingeschlagen hatte. Auch ein elektronisches Stellwerk der Bahn in Fürstenberg sei vom Blitz getroffen worden, so dass die Regionalexpress-Strecke länger als eine Stunde unterbrochen war.

Zwei Verletzte durch Gewitter

Schon am Freitag brachte der Wetterumschwung in einigen Regionen heftige Gewitter. Allein in Rheinland-Pfalz wurden dabei mindestens zwei Menschen verletzt. Ein Blitz verletzte einen Feuerwehrmann. Dieser war wegen eines Unfalls im Einsatz, bei dem eine Böe die Plane eines Lasters auf die Windschutzscheibe eines entgegenkommenden Autos wehte. Der Fahrer wurde von Glassplittern verletzt.

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Feuerwehr war im Dauereinsatz

In Bayern war die Feuerwehr wegen des Starkregens im Dauereinsatz. Sprecher in Nürnberg und Augsburg berichteten in der Nacht zum Samstag von überfluteten Straßen, umgestürzten Bäumen und vollgelaufenen Kellern. Die Feuerwehr in Nürnberg zählte 70 wetterbedingte Einsätze, in Augsburg waren es etwa 50 Notrufe. Das Unwetter hatte entgegen allen Befürchtungen zum Glück nur leichte Schäden angerichtet. Verletzt wurde niemand.

Heftige Regenfälle lassen Flusspegel steigen

Besonders betroffen von den Regenmassen seien Neckar, Donau sowie die Bodensee-Zuflüsse und der Hochrhein, teilte die Hochwasser-Vorhersage-Zentrale (HVZ) in Karlsruhe mit. Zwischen Stuttgart und Heidelberg waren die Schleusen auf dem Neckar gesperrt, die Schifffahrt war am Samstagmorgen eingestellt. Nach Angaben von HVZ und Polizei werde sich die Hochwasserlage jedoch bis zum Sonntag wieder entspannen.

Rheinschifffahrt in Basel eingestellt

Auf dem Rhein wurde am Samstag die Schifffahrt durch Basel wegen Hochwassers eingestellt. Auch der Abschnitt zwischen Basel und Kembs wurde gesperrt, weil der Pegelstand in Basel-Rheinhalle die kritische Marke von 8,20 Meter erreichte. Von der Sperre ist die gesamte Schifffahrt betroffen. Neben Güterschiffen dürfen oberhalb von Kembs auch keine Personenschiffe mehr verkehren. Auch die Kleinschifffahrt ist untersagt, und die Basler Fähren stehen still.

Wintereinbruch in den Alpen

Ein plötzlicher Wintereinbruch mitten im Hochsommer hat in den Tiroler Alpen Autofahrer nach ihrer Schneeausrüstung suchen lassen. Oberhalb einer Höhe von 1800 Metern liegen bis zu 20 Zentimeter Schnee, berichtete die österreichische Nachrichtenagentur APA. Am Samstag schneite es weiter. Auf mehreren Passstraßen herrschte Schneekettenpflicht. Auf der Zugspitze stellet sich bei minus vier Grad Schneegestöber ein. Bereits am Donnerstagabend waren in Tirol Schneepflüge ausgerückt, nachdem es teils pflaumengroße Eiskörner gehagelt hatte.

Wetterextreme aus aller Welt

Wetterchaos statt Sommerlaune

Auch in benachbarten Ländern vermieste das Atlantiktief den Menschen die Sommerlaune. Im österreichischen Südtirol wurde nach Unwettern in der Nacht auf Freitag eine Siedlung geräumt. Mehr als 40 Menschen mussten ihre Häuser verlassen, weil ein Hangrutsch drohte.

Graz wird zum Katastrophengebiet

In Österreich ist am Samstag die Stadt Graz wegen starker Überschwemmungen zum Katastrophengebiet erklärt worden, berichtetet die Nachrichtenagentur APA. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, Kinder und Tiere zu Hause zu behalten. Alle Feuerwehren sollten sich zum Einsatz melden.

Auf einen BlickDas Wetter in Graz

Erdmassen reißen Auto mit sich

Auch in anderen Landesteilen hielt ein plötzlicher Wetterumschwung die Einsatzkräfte in Atem: Im Pinzgau in der Nähe von Salzburg rissen abrutschende Erdmassen ein Auto mit sich, dabei wurde ein Mensch leicht verletzt. In Kärnten ließ starker Regen in der Nacht zum Samstag zahlreiche Hänge abrutschen, mehrere Straßen wurden gesperrt. Bäume knickten um und stürzten auf die Fahrbahnen. Starkregen ließ im Vorarlberg zahlreiche Keller volllaufen, in Dornbirn fluteten die Wassermassen einen Lebensmittelhandel.

Überflutungen in Warschau

In Polens Hauptstadt Warschau wurde nach einem Wolkenbruch am Freitag der U-Bahn-Verkehr teilweise eingestellt. Das Wasser sei in zwei unterirdische Bahnhöfe eingedrungen, sagte ein Feuerwehrsprecher dem Fernsehsender TVN24. Überflutungen gab es auch in zwei Krankenhäusern, einem Kindergarten und auf zahlreichen Straßen.

Drei Tote bei Unwettern in Italien

Bei Unwettern kamen am Samstag in Norditalien drei Menschen ums Leben. In der Nähe der ligurischen Hafenstadt La Spezia starb in der Nacht ein Fischer. Der 49-jährige Italiener stand auf einem Bootsanleger im kleinen Hafen von Lerici und wurde von meterhohen Wellen ins Wasser gerissen. Alle Versuche, das rettende Ufer zu erreichen, scheiterten an der unruhigen See. Bei mehreren Erdrutschen nach heftigen Gewittern starben am Samstagmorgen in Borca di Cadore bei Belluno in der Region Venetien zwei Menschen. Die Schlammmassen überrollten ihr Wohnhaus. Nach einer Hitzewelle steht Norditalien seit Freitag unter dem Einfluss einer Schlechtwetterfront.

Quelle: wetter.info, dpa

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