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Roboter entdeckt in Fukushima lavaähnliche Steine

Sechs Jahre nach Fukushima-Gau  

Roboter entdeckt "lavaähnliche Steine"

23.07.2017, 19:44 Uhr | AP, cwe

Roboter entdeckt in Fukushima lavaähnliche Steine. Das von einem Unterwasserroboter aufgenommene Foto zeigt einen Teil des mit Kühlwasser gefluteten Sicherheitsbehälters des Reaktors 3. (Quelle: AP/dpa/International Research Institute for Nuclear Decommissioning)

Das von einem Unterwasserroboter aufgenommene Foto zeigt einen Teil des mit Kühlwasser gefluteten Sicherheitsbehälters des Reaktors 3. (Quelle: International Research Institute for Nuclear Decommissioning/AP/dpa)

Wie sieht es im Inneren der havarierten Atomreaktoren in Fukushima aus? Der Betreiber der Anlage wollte das herausfinden und schickte einen Roboter hinein. Dessen Aufnahmen zeigen wohl auch den geschmolzenen Kernbrennstoff.

Die Kamerabilder zeigten lavaähnliche Steine und Klumpen, die etwa einen Meter hoch auf dem Podest unterhalb des Reaktorkerns lägen, teilte Tepco mit. Man nehme an, dass es sich um geschmolzenen Kernbrennstoff handle.

Es seien gewaltige Zerstörungen durch die Kernschmelze zu erkennen. Trümmer und Kernbrennstoff hätten sich vermischt. Der Roboter mit dem Spitznamen "Kleiner Sonnenbarsch" ist etwa so groß wie ein Laib Brot. Er ist mit Scheinwerfern, Kameras und einem Strahlenmessgerät ausgestattet und wird mit fünf Propellern manövriert.

Trümmer in einem gefluteten Sicherheitsbehälter des Reaktors 3 in Fukushima. (Quelle: AP/dpa/International Research Institute for Nuclear Decommissioning)Trümmer in einem gefluteten Sicherheitsbehälter des Reaktors 3 in Fukushima. (Quelle: International Research Institute for Nuclear Decommissioning/AP/dpa)

Strahlung weiterhin sehr hoch

Das Gerät war drei Tage im schwer beschädigten und gefluteten Reaktor drei unterwegs. Am Freitag entdeckte es erstmals seit dem durch ein Erdbeben und einen Tsunami ausgelösten Unglück von 2011 Trümmer und Brennstoff im Inneren der Anlage. In den anderen beiden Reaktoren war die Suche nach geschmolzenem Brennstoff wegen der hohen Strahlung bislang nicht möglich.

Anhand der Kamerabilder des Roboters wollen Experten entscheiden, wie der Reaktor demontiert werden kann. Tepco-Sprecher Takahiro Kimoto sagte, das werde einige Zeit dauern.

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