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Pfalzfeld: Lkw mit hoch entzündlichem Ethanol fängt Feuer

Unfall auf der A61  

Lkw mit hoch entzündlichem Ethanol fängt Feuer

06.09.2017, 08:29 Uhr | dpa-AFX, t-online.de

Pfalzfeld: Lkw mit hoch entzündlichem Ethanol fängt Feuer. Der Lkw mit 30.000 Litern Ethanol war vermutlich wegen eines geplatzten Reifens umgestürzt und in Brand geraten. (Quelle: dpa/Thomas Frey)

Der Lkw mit 30.000 Litern Ethanol war vermutlich wegen eines geplatzten Reifens umgestürzt und in Brand geraten. (Quelle: Thomas Frey/dpa)

Ein Lastwagen mit 30 Tonnen gefährlicher Fracht ist in Rheinland-Pfalz auf der Autobahn 61 in Brand geraten. Der Gefahrgut-Lkw war mit hoch entzündlichem Ethanol beladen. Die A61 ist gesperrt, ein nahe gelegener Wildpark musste evakuiert werden.

Die Autobahn war am Dienstag zwischen Pfalzfeld und Laudert in beide Richtungen voll gesperrt, wie die zuständige Autobahnpolizei mitteilte. Der Verkehr auf der wichtigen Verbindung staute sich am frühen Abend und in der Nacht kilometerweit in beide Richtungen.

Gegen Mitternacht wurde in Fahrtrichtung Norden ein Fahrstreifen geöffnet. Den Angaben zufolge bestand zwischenzeitlich Explosionsgefahr. Es sei Ethanol in erheblicher Menge ausgetreten. Über die Kanalisation geriet die Flüssigkeit in ein Auffangbecken in der Nähe eines Wildparks, der evakuiert werden musste.

Eine Reifenpanne stürzt den Gefahrgut-Lastwagen um

Nach ersten Erkenntnissen war bei dem Lastwagen, der 30 000 Liter der leicht entzündlichen Flüssigkeit geladen hatte, ein Reifen geplatzt. "Der Lkw ist von der Fahrbahn abgekommen und umgestürzt", sagte ein Polizist. Die Zugmaschine sei danach sofort in Brand geraten. Der Fahrer sei beim Umkippen leicht verletzt worden, konnte sich aber schnell aus dem brennenden Fahrzeug retten.

Rund 100 Polizisten, Feuerwehrleute und Rettungskräfte waren im Einsatz. Die Feuerwehr spritzte Löschwasser auf den am Fahrbandrand liegenden Lastwagen, um die gefährliche Ladung zu kühlen. Sie sollte so kontrolliert abbrennen, sagte ein Polizeisprecher. Der Gefahrstoff sollte noch in der Nacht durch die Werksfeuerwehr des Chemiekonzerns BASF geborgen werden. Die Polizei ging davon aus, dass die Sperrung in Richtung Süden noch einige Stunden andauern werde.

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